Jürg Brunner für Behindertensession gewählt

Stadtparlamentarier fährt nach Bern an die Behindertensession +++ Tagesbetreuung Boppartshof: Jetzt darf die Bevölkerung mitreden

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

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08:48 Uhr

Stadtparlamentarier Jürg Brunner für Behindertensession gewählt

Am 24. März kommt es zu einer Premiere im Bundeshaus. Im Nationalratssaal findet die erste Behindertensession der Schweiz statt. Am Anlass debattieren Menschen mit einer Behinderung einen Nachmittag lang ihre Anliegen im Hinblick auf ihre politische Teilhabe.

Jürg Brunner darf an die Behindertensession nach Bern fahren.

Jürg Brunner darf an die Behindertensession nach Bern fahren.

Bild: Ralph Ribi

Wie es auf der Website der Organisation Proinfirmis heisst, diskutieren die Teilnehmenden darüber, welche Schritte nötig sind, um die bestehenden Hindernisse für die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen abzubauen und verabschieden eine entsprechende Resolution.

An der besonderen Session können 44 Personen teilnehmen, angemeldet hatten sich allerdings über 200. Um zu ermitteln, welche Personen im März im Nationalratssaal diskutieren dürfen, wurde eine Wahl durchgeführt. Unter den Anwärterinnen und Anwärtern befanden sich auch neun Personen aus der Region St.Gallen. Davon wurde eine für die besondere Session gewählt – und zwar der der SVP-Stadtparlamentarier Jürg Brunner. (arc)

17:30 Uhr

Geplanter Neubau für Tagesbetreuung im Boppartshof: Bevölkerung soll beim Aussenraum mitreden

Es war eine hitzige Debatte im Sommer 2022: Quartierbewohner des Boppartshof diskutierten an einem Podium über den Standort für die neue Tagesbetreuung. Diese ist neben der Schule Boppartshof geplant, auf einem Teil der heutigen Spielwiese. Gegen diesen Standort wehrt sich ein Teil der Bevölkerung. Hauptargument: Es handle sich um die letzte Wiese dieser Grösse im Quartier. Eine Volksinitiative nach dem Vorbild der Sömmerliwiese ist lanciert: Vergangenes Jahr reichte die IG Boppi-Wiese einen Initiativtext zur Prüfung der Zulässigkeit ein. Ziel des Begehrens ist es, die Wiese der Grünzone zuzuteilen, damit diese nicht mehr überbaut werden kann.

Am Workshop wird über die Zukunft der rot umrahmten Fläche diskutiert.

Am Workshop wird über die Zukunft der rot umrahmten Fläche diskutiert.

Visualisierung: PD

Im Juni organisierte die Stadt daher ein Podium. Anwesend waren auch die zuständigen Stadträte Mathias Gabathuler und Markus Buschor. Im Verlauf der Debatte erklärten sie, die Bevölkerung könne mitbestimmen, wie der Aussenraum um die neue Tagesbetreuung gestaltet werden soll. Diese Partizipation startet jetzt. Sie wird von einer externen Fachperson begleitet.

Am Samstag, 25. Februar, 9 bis 12.30 Uhr findet in der Turnhalle der Primarschule Boppartshof ein Workshop für Erwachsene statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen wurden bereits im Januar aufgenommen, wie es auf der Website der Stadt heisst. In einer Mitteilung, die im Quartierblatt erschien, betont die Stadt ausdrücklich, bei der Partizipation werde nicht über den Standort des Neubaus diskutiert. Dieser sei nochmals geprüft und bestätigt worden. Stattdessen soll erarbeitet werden, wie die verbleibenden Grün- und Freiflächen «angesichts der notwendigen Verdichtung» gestaltet werden können. Dabei sollen die Bedürfnisse der Schule berücksichtigt werden, aber auch jene der Bevölkerung.

Die Ergebnisse aus der Partizipation werden dem Quartier am Samstag, 29. April vorgestellt. Die Stadtverwaltung wird gemäss Mitteilung die Ergebnisse auf ihre Machbarkeit prüfen. Danach werden sie zu einem Vorprojekt weiterentwickelt. Geplant sei, dem Parlament die Aussenraumgestaltung und den Kredit für den Neubau zusammen vorzulegen. (sk/mha)


Boppartshof

Die Gegner lancieren jetzt ihre Initiative zur Umzonung der Schulwiese

Reto Voneschen

«Die Initiative ist bereit»: St.Galler Boppartshof-Quartier versucht alles, um seine Fussballwiese zu erhalten

Marlen Hämmerli

16:45 Uhr

Stadtpolizei: Diensthündin Thalia sammelt neue Erfahrungen und trifft erstmals wieder auf ihre Schwester

Die Stadtpolizei St.Gallen hat seit Dezember eine neue Diensthündin namens Thalia. Die Personenspürhündin der Rasse Bloodhound begleitet seither den Stadtpolizisten Simon Ziegler. Wie der neuste Instagram-Post der Stadtpolizei zeigt, hat das Duo seit Silvester eine ganze Reihe neuer Erlebnisse gesammelt. 

Die Polizei schreibt, dass auch alltägliche Erfahrungen ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung einer Polizeispürhündin sind. Zuletzt fuhr sie in Flims im Kanton Graubünden zum ersten Mal Bus und in der Seilbahn. Ausserdem spazierten Simon Ziegler fleissig und erkundeten dabei die Gegend. Während des Wochenendausflugs traf Thalia auch erstmals seit ihres Dienstantritts auf ihre Schwester Tyra, die mittlerweile auch ein Teil eines Polizeikorps geworden ist. Wie ein Video zeigt, nutzten die beiden ihr Wiedersehen, um miteinander herumzutollen.

In dieser Woche macht Thalia bereits eine weitere neue Erfahrung. Sie erstmals mehrere Tage ohne Simon Ziegler unterwegs, da er in den Ferien ist. Bis zu seiner Rückkehr kümmert sich ein anderer Hundeführer der Stadtpolizei um sie. (arc)

15:40 Uhr

Katholiken liefern Holz für Gossauer Stadiontribüne

Im Gebiet Buechenwald in Gossau entstehen neue Sportanlagen – unter anderem auch eine Zuschauertribüne beim Fussballplatz. Wie der Katholische Konfessionsteil Kanton St.Gallen mitteilt, stammt das Holz für diesen Bau aus Wäldern, die dem Konfessionsteil gehören oder von dessen Forstamt bewirtschaftet werden. Dieser Tage stand das Team rund um Förster Patrik Schilling in einem Wald des Klosters Glattburg in Oberbüren im Einsatz.

Das Team rund um Förster Patrik Schilling stand dieser Tage in einem Wald des Klosters Glattburg im Einsatz.

Das Team rund um Förster Patrik Schilling stand dieser Tage in einem Wald des Klosters Glattburg im Einsatz.

Bild: PD

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wurden während des Einsatzes 50 Bäume gefällt. Deren Stämme (Rundholz) werden für die neue Tribüne der Sportwelt Buechenwald in Gossau benötigt. Obwohl im Rahmen des Bewilligungsverfahren Einsprachen erhoben worden sind, wird das Holz für die Tribüne jetzt geschlagen. Denn im Winterhalbjahr geschlagenes Holz ist gemäss Schilling über mehrere Monate haltbar und lagerfähig.

Wie es in der Mitteilung heisst, werden Insgesamt rund 700 Kubik Holz benötigt. Aus dem Wald des Klosters Glattburg wird es um die 100 Kubik geben. Weitere 300 Kubik stammen aus anderen Wäldern des Katholischen Konfessionsteils wie beispielsweise dem Matterwald bei Gossau, und schliesslich werden auch noch 300 Kubik in Wäldern anderer Privateigentümer geschlagen.

«Die Tendenz geht heute dahin, dass Bauherren je länger je mehr Holz aus der Umgebung verwenden wollen», wird Patrik Schilling in der Mitteilung zitiert. So wüssten alle, woher das Holz stamme und dass es nachhaltig genutzt worden sei. Auch die kurzen Transportwege seien ein Faktor. Die bis zu zwanzig Meter langen Rundhölzer aus den Wäldern werden gemäss Schilling in der Sägerei zu Balken und Bretter für den Holzhochbau der neuen Tribüne zugeschnitten. An der Stelle der gefällten Bäume werden Jungbäume gesetzt, damit sich der Wald erneuern kann.  (pd/arc)

15:25 Uhr

Stadtsanktgaller Korrespondenz im Barock

Am Donnerstag, 26. Januar, findet der nächste Anlass aus der Veranstaltungsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» statt. Clemens Müller, Stadtarchiv und Vadianische Sammlung der Ortsbürgergemeinde, referiert über die Stadtsanktgaller Korrespondenz im Barock.

Im Stadthaus werden erste Resultate der Untersuchung der Briefsammlung VadSlG Ms 108 vorgestellt.

Im Stadthaus werden erste Resultate der Untersuchung der Briefsammlung VadSlG Ms 108 vorgestellt.

Bild: PD

Die kürzlich abgeschlossene Katalogisierung der Vadianischen Briefsammlung mit fast 5000 Briefen aus dem 16. Jahrhundert hat gemäss Ankündigung viele interessante Resultate erbracht. Als Anschlussprojekt soll deshalb eine Sammlung von Privatkorrespondenz aus dem 17. Jahrhundert erarbeitet werden. Der Vortrag vom Donnerstag im Stadthaus stellt erste Resultate der Untersuchung der Briefsammlung VadSlg Ms 108 mit knapp 100 Dokumenten aus dem 17. Jahrhundert vor. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. (pd/arc)

10:35 Uhr

Einbruch in Geschäft an der St.Leonhard-Strasse

Eine unbekannte Täterschaft ist in der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in ein Geschäft an der St.Leonhard-Strasse eingebrochen. Das geht aus einem Communiqué der Kantonspolizei St.Gallen vor.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt.

Symbolbild: KAPO SG

Wie es in der Mitteilung heisst, verschaffte sich die Täterschaft auf bislang unbekannte Art und Weise gewaltsam Zutritt ins Geschäft. Im Innern durchsuchte sie die Räume und stahl unter anderem eine Kassenschublade im Wert von über 2’000 Franken. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gemäss Polizeiangaben auf rund 100 Franken. (kapo/arc)

10:15 Uhr

Shopping-Arena verhandelt mit Nachfolgern für Gamestop-Filiale

Im Oktober wurde bekannt, dass die Einzelhandelskette für Computerspiele und Unterhaltungssoftware Gamestop sämtliche Filialen in der Schweiz per Anfang des Jahres 2023 schliesst. Eine davon befindet sich in der Shopping-Arena im Westen der Stadt St.Gallen. Trotz der Ankündigung im Herbst hat das Geschäft aber bisher nicht geschlossen und ist weiterhin geöffnet.

Die Gamestop-Filiale in der Shopping-Arena ist weiterhin geöffnet, obwohl es im Oktober noch hiess, dass sie per Anfang des Jahres geschlossen wird.

Die Gamestop-Filiale in der Shopping-Arena ist weiterhin geöffnet, obwohl es im Oktober noch hiess, dass sie per Anfang des Jahres geschlossen wird.

Bild: Arcangelo Balsamo (17. Januar 2023)

Die Mitarbeitenden in der Gamestop-Filiale in der Shopping-Arena wollten keinen Angaben darüber machen, ob und wann das Ladenlokal schliesst. Auch auf eine schriftliche Anfrage hat das Unternehmen bis heute nicht reagiert. Zumindest im Februar sollte das Geschäft in der Shopping-Arena aber noch geöffnet haben. Am Schaufenster hing in den vergangenen Tagen ein Hinweis, dass man eine Playstation 5 vorbestellen könne und diese im Februar abgeholt werden kann.

Dass die aktuelle Gewerbefläche von Gamestop in der Shopping-Arena früher oder später frei wird, ist jedoch beschlossene Sache. Fabienne Diez, Marketing- und Kommunikationschefin der Shopping-Arena, bestätigt, dass aktuell Verhandlungen mit potenziellen Nachfolgern laufen. Eine genaue Zeitangabe, wann sich Gamestop aus der Shopping-Arena verabschiedet, konnte Diez allerdings auch nicht machen. Zu laufenden Mietverträgen äussere man sich grundsätzlich nicht. (arc)

09:52 Uhr

Konzert im «1733» eröffnet zweites Vereinsjahr von «Wartsab»

Mit einem Konzert der Band Colours im «1733» an der Goliathgasse startet der Kulturverein «Wartsab» in sein zweites Vereinsjahr. Das Konzert findet am Mittwoch, 25. Januar, statt. Beginn ist um 20 Uhr.

Die Band Colours spielt Eigenkompositionen und Coversongs.

Die Band Colours spielt Eigenkompositionen und Coversongs.

Bild: PD

Die Band Colours, von Sker von Salis, wurde im Jahr 2008 gegründet und spielt einen Mix aus R&B, Funk und Soul. Elemente aus den Bereichen Latin und Jazz färben die Stilrichtungen zusätzlich. Das Repertoire der Gruppierung reicht von melodiösen, fröhlichen Eigenkompositionen, bis hin zu sorgfältig arrangierten Coversongs. Mit von der Partie sind der Sänger, Perkussionist und Saxophonist Bruno Bechter, Sker von Salis, Piano und Keyboards, Luzi von Salis E-Bass, Martin Tuffli Gitarren und Harry Iselin Drums. Sker von Salis ist zugleich im Vorstand des Kulturvereins «Wartsab» und führt die Kasse. (pd/arc)

Türöffnung: 16 Uhr. Reservation: [email protected] (Mit Angabe ob mit oder ohne Essen)

09:30 Uhr

Auszeichnung: «Maler des Jahres 2023» kommt aus St.Gallen

Die Malerhandwerk Keller AG mit Sitz in St.Gallen und einer Zweigniederlassung in Eggersriet ist in Berlin zum Maler des Jahres 2023 in der Kategorie «Gestaltungskonzept gewerblich/öffentlich» gekürt worden. Der Award wird jährlich vom deutschen Branchenmagazin Mappe an Malerbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.

Der Award wird jährlich an Malerbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.

Der Award wird jährlich an Malerbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.

Symbolbild: Boris Bürgisser

Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte die Malerhandwerk Keller AG die Fachjury mit ihrem Farbgestaltungskonzept, das auf der Farbpsychologie basiert, für das neue Tumor- & Brustzentrum St.Gallen überzeugen. Die Preisverleihung fand vor kurzem in Berlin im Lenbach Palais statt. (pd/arc)

8:45 Uhr

«Modular Landscapes» mit dem Ensemble Orbiter

«Modular Landscapes» heisst das neue Programm des Ensembles Orbiter und präsentiert Kompositionen im Spannungsfeld von Ambient und experimenteller Musik. Das Ensemble Orbiter präsentiert in «Modular Landscapes» Musik für Modular Synthesizer und akustische Instrumente.

Trompeter André Meier ist Mitglied des Ensembles Orbiter und steuert zum Programm eine Uraufführung bei.

Trompeter André Meier ist Mitglied des Ensembles Orbiter und steuert zum Programm eine Uraufführung bei.

Bild: PD

Mit seiner klanglichen Referenz an die Frühzeit der elektronischen Musik steht der Synthesizer im Mittelpunkt, als Mit- oder Gegenspieler zu Trompete, Flöte, Kontrabass und Schlagzeug. Der analoge Apparat fungiert als Soundprozessor oder erschafft einen Soundtrack, der die instrumentalen Klänge des Ensembles umschliesst. Zwischen den Lautsprechern verteilen sich das Publikum und die Musikerinnen und Musiker im gesamten Raum, erkunden neue Hörperspektiven und tauchen ein in eine Musik zwischen atmosphärischen Soundscapes und der Rauheit des Experimentellen.

An den Konzerten erklingen Kompositionen von Lula Romero (als Auftragskomposition des Ensembles) sowie Uraufführungen von Oliver Roth. André Meier und Martin Lorenz. Zu Gast ist das Ensemble Orbiter am Freitag, 27. Januar 2023, 20 Uhr, im Forum Pfalzkeller (St. Gallen), und am Samstag, 28. Januar 2023, 19.30 Uhr, in der Galerie Adrian Bleisch (Arbon, Grabenstrasse). Es musizieren Riccarda Caflisch (Flöte), André Meier (Trompete), Aline Spaltenstein  (Kontrabass), Martin Lorenz (Schlagzeug) und Oliver Roth (Modular Synthesizer). (pd/map)

16:18 Uhr

Rentner von unbekannten Jugendlichen traktiert – Kantonspolizei sucht Zeugen

Wahrscheinlich in der Nähe des Bahnhofs haben am Freitag, zwischen 20 und 22 Uhr, unbekannte Jugendliche einen 89-jährigen Mann traktiert. Wie aus der Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen hervorgeht, wurde der Mann dabei unbestimmt verletzt. Die Jugendlichen flohen anschliessend in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

Die Kantonspolizei wurde am Samstag über den Vorfall informiert.

Die Kantonspolizei wurde am Samstag über den Vorfall informiert.

Symbolbild: KAPO SG

Wie die Kantonspolizei mitteilt, war der 89-Jährige von der Kreuzackerstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Auf dem Weg dorthin näherten sich Jugendliche dem Mann, welche ihn plötzlich traktierten. Der Mann fiel zu Boden, woraufhin die Täterschaft floh, ohne dem Rentner etwas gestohlen zu haben. Der Mann stand danach wieder auf und ging zurück ins Altersheim an der Kreuzackerstrasse.

Am nächsten Morgen wurde der Mann von einer Betreuungsperson auf seine Verletzungen aufmerksam gemacht, woraufhin sie sich bei der Polizei meldeten. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, wies der Mann Erinnerungslücken auf, weshalb der Tatort und die zurückgelegte Strecke bisher nicht restlos geklärt werden konnten.

Personen, die am Freitagabend im Bereich Rosenberg/Kreuzbleiche/St.Leonhard-Strasse/Bahnhof, etwas Auffälliges bemerkt haben oder andere Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 058 229 49 49 mit der Kantonspolizei St.Gallen in Verbindung zu setzen. (kapo/arc)

15:45 Uhr

Jahresziele: Die Mitte vermisst aktuelle Probleme

Der Stadtrat hat in der vergangenen Woche seine Jahresziele präsentiert. Diese reichen von konzeptionellen Zielen bis zu konkreten Einzelmassnahmen, die grösstenteils auf die Legislaturziele abgestimmt sind. Wie die Mitte Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, ist das zwar grundsätzlich richtig, dennoch fehlt der Partei etwas: pragmatische Ziele und Massnahmen für den Umgang mit den aktuellen Problemen.

Die Mitte kritisiert, dass der Stadtrat keine Jahresziele zu aktuellen Problemen formuliert hat.

Die Mitte kritisiert, dass der Stadtrat keine Jahresziele zu aktuellen Problemen formuliert hat.

Bild: Marius Eckert

Die Partei ist überzeugt, dass der Ressourceneinsatz für die Konzeptarbeiten zu beschränken sei. Denn es brauche aus ihrer Sicht genügend Kapazität zur Bewältigung aktueller Herausforderungen. Das zeige insbesondere die schwierige Situation an den Schulen. Dort werden mit viel Aufwand und Energie Konzepte erarbeitet, die bis ins Detail durchgedacht sind. In Ausnahmesituationen sei es gemäss Mitteilung der Mitte allerdings erforderlich, von den Konzepten abzuweichen und die vorhandenen Ressourcen pragmatisch einzusetzen. Das Ziel, die herausfordernde Situation mit der Beschulung der ukrainischen Flüchtlingskindern zusammen mit dem Lehrpersonal zu bewältigen, fehle gänzlich, moniert die Partei.

Auch die weiteren Herausforderungen, die der Ukraine-Krieg für die Bevölkerung und das städtische Gewerbe mit sich bringen – Energieengpass, Teuerung der Baumaterialien – sind dem Stadtrat kein Ziel wert, kritisiert die Partei. Sie fragt sich, ob der Stadtrat hoffe, diese Probleme ohne Massnahmen aussitzen zu können.

Die Mitte ruft in Erinnerung, dass bereits bei der Vorstellung der Legislaturziele bemängelt wurde, dass die Entwicklung des städtischen Finanzhaushaltes mit keiner einzigen Zielsetzung erwähnt wurde. Und dass bis heute keine Aussagen vorlägen, wie sich das Eigenkapital der Stadt entwickeln müsse, bis der Steuerfuss gesenkt werden kann. Im Communiqué wird betont, dass die Unterschiede gerade in Sachen Steuerfuss immer grösser würden.

Abschliessend schreibt die Partei, dass sie hofft, dass die fehlenden Zielsetzungen des Stadtrat für den Umgang mit den aktuellen Probleme nicht heisse, dass er für deren Bewältigung keine Ressourcen einsetzen möchte. (pd/arc)


60 Ziele

Das sind die Themen, die 2023 in St.Gallen beschäftigen

Marlen Hämmerli

15:15 Uhr

Kantonsbibliothek lädt zu zwei Anlässen

Die Kantonsbibliothek lädt in dieser Woche zu zwei Veranstaltungen ein. Beide finden in der Bibliothek Hauptpost statt und können ohne Voranmeldung besucht werden.

Die beiden Anlässe beginnen jeweils um 14 Uhr beim Leserad.

Die beiden Anlässe beginnen jeweils um 14 Uhr beim Leserad.

Bild: Hanspeter Schiess

Am Dienstag, 24. Januar, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche digitale Angebote die Bibliothek anbietet. Das Angebot ermöglicht einen orts- und zeitunabhängigen Zugriff und bietet eine grosse Auswahl an digitalen Büchern und Hörbüchern – Belletristik und Sachliteratur. Am Anlass erhalten die Teilnehmenden ausserdem Tipp zur Benutzung. Die einstündige Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist beim Leserad.

Am Donnerstag, 26. Januar, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hingegen, wie sie in der Bibliothek Hauptpost nach einem bestimmten Buch suchen können. Insgesamt stehen in der Bibliothek 100’000 Medien in rund 550 Regalen zur Verfügung. Im Rahmen einer Führung wird gezeigt, was es alles zu entdecken gibt, wie die Medien geordnet sind und wie man sie findet. Auch am Donnerstag beginnt der Anlass um 14 Uhr beim Leserad. (pd/arc)

13:45 Uhr

Katholische Privatschulen treten unter neuer Marke auf

Das Gymnasium Friedberg Gossau, die Maitlisek Gossau, die Schulgemeinschaft Waid in Mörschwil und das Kathi Wil stärken ihre Zusammenarbeit. Neu treten die vier Privatschulen unter der Marke «wertebilden.ch» auf. Das gibt der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung bekannt. Mit der Neuerung soll verdeutlicht werden, dass die vier Schulen Teil des lebendigen Klostererbes sind, um welches sich der Katholische Konfessionsteil des Kantons kümmert.

Hanspeter Krüsi, Schulleiter ad interim Waid; Corinne Alder, Schulleiterin Kathi Wil; Lukas Krejčí, Rektor Friedberg Gossau, Hans Brändle, Administrationsrat; Michel Grunder, Co-Schulleiter Maitlisek Gossau.

Hanspeter Krüsi, Schulleiter ad interim Waid; Corinne Alder, Schulleiterin Kathi Wil; Lukas Krejčí, Rektor Friedberg Gossau, Hans Brändle, Administrationsrat; Michel Grunder, Co-Schulleiter Maitlisek Gossau.

Bild: PD

Aktuell besuchen gut 450 Schülerinnen und Schüler die vier christlichen Schulen katholischer Prägung, die vom Katholischen Konfessionsteil jährlich mit gut einer Million Franken unterstützt werden. Obwohl die Schulen bisher ihren eigenen Weg gingen, setzten sie gemäss Communiqué auf vergleichbare Werte. Das soll künftig mit einem ideellen Fundament sichtbar gemacht und gelebt werden. Die Schulverantwortlichen einigten sich deshalb auf die neue Marke «wertebilden.ch» und sechs Werte, auf die sie bauen wollen: «Achtsam sein», «Spiritualität wecken», «Offen sein», «Vertrauen schenken», «Wertschätzung leben» und «Selbstbewusstsein fördern».

Das Projekt «weiterbilden» wird in den kommenden zwei Jahren personell und finanziell vom Katholischen Konfessionsteil des Kantons unterstützt. Hans Brändle, welchem das Ressort für diese Schulen im Administrationsrat des Konfessionsteils obliegt, übernimmt koordinative Aufgaben, die Verantwortung zur Umsetzung liegt bei den Schulen, heisst es in der Mitteilung. Der Administrationsrat zeigt sich im Schreiben überzeugt, dass mit dem Projekt besser bekannt wird, dass der Katholische Konfessionsteil bis heute für die schulische Bildung im Sinne des lebendigen Klostererbes einsteht.

Die Kooperation unter den vier Schulen soll mit der gemeinsamen Marke gefördert und in der Bildungslandschaft stärker wahrgenommen werden, heisst es weiter. Fortan verfügen sie auch über einen zusätzlichen, gemeinsamen Internetauftritt (www.wertebilden.ch). Der Katholische Konfessionsteil kündigt ausserdem an, dass die vier Schulden die Öffentlichkeit jährlich zu einem gemeinsamen Anlass einladen werden. Durchgeführt wird dieser alternierend an den verschiedenen Standorten. Die erste dieser Veranstaltungen findet am 8. Juni am Kathi Wil statt. (pd/arc)

13:17 Uhr

Jodlerclub lädt zur offenen Probe ein

Neues Jahr, neues Glück und vielleicht auch neues Hobby? Der Jodlerclub Stadt St.Gallen lädt am Dienstag, 24. Januar, zur offenen Probe. Interessiere finden sich um 19.30 Uhr im Kirchgemeindehaus der evangelischen Kirche Linsebühl ein. Die Teilnahme am Anlass ist gemäss Ankündigung unverbindlich.

Der Jodlderclub Stadt St.Gallen zählt aktuell 33 Sängerinnen und Sänger.

Der Jodlderclub Stadt St.Gallen zählt aktuell 33 Sängerinnen und Sänger.

Symbolbild:
Trix Niederau

Der Jodlerclub Stadt St.Gallen zählt gemäss Angaben im Internet aktuell 33 Sängerinnen und Sänger, welche die Begeisterung am gemeinsamen Jodeln und Singen verbindet. Weitere Informationen zum städtischen Jodlerclub findet man im Internet. (pd/arc)

12:15 Uhr

Skilifte haben offen – Loipen sind nicht präpariert

Dank der Schneefälle der vergangenen Tagen konnten die Skilifte in der Stadt St.Gallen am Wochenende den Betrieb aufnehmen. Wie auf der Website der Skilifte Bruggen und jener des Skilifts Beckenhalde in St.Georgen zu erfahren ist, kann auch am heutigen Montag, ab 13.30 Uhr, wieder Ski gefahren werden. Ein Video von gestern Sonntag aus Bruggen zeigt, dass das Angebot bereits rege genutzt wurde: 

Am Sonntag wurde das Angebot in Bruggen bereits rege genutzt.

Video: Mea McGhee
(22. Januar 2023)

Langläuferinnen und Langläufer müssen sich hingegen weiter gedulden. Gemäss dem aktuellen Loipenbericht der Stadt wurden noch keine der fünf Loipen (Kreuzbleiche, Unterer Brand, Notkersegg, Peter und Paul, Kinderfestplatz) auf Stadtgebiet präpariert.

Ebenfalls weiterhin nicht im Betrieb ist gemäss Angaben im Internet auch der Skilift Vögelinsegg. Dieser liegt zwar auf Speicherer Boden, befindet sich aber in unmittelbarer Nähe der Stadtgrenze. (arc)

11:23 Uhr

Wirtschaft, Gewerbe und Hauseigentümer gegen Baumschutz-Vorlage

Am 12. März entscheiden die städtischen Stimmberechtigten über die Ausdehnung des Baumschutzes auf alle Bauzonen der Stadt St.Gallen. Damit soll das Fällen von Bäumen mit einem Stammumfang ab 80 Zentimetern auf dem gesamten Stadtgebiet bewilligungspflichtig werden.

Der Baumschutz soll in der Stadt St.Gallen ausgedehnt werden.

Der Baumschutz soll in der Stadt St.Gallen ausgedehnt werden.

Bild: Andrea Stalder

Für den Urnengang haben sich unlängst Umweltverbände und Stadtparteien zu einem breit abgestützten Ja-Komitee zusammengeschlossen (siehe Ticker-Eintrag vom 13. Januar) . Wie aus dem Newsletter der Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) hervorgeht, gibt es aber auch Gruppierungen, die sich klar gegen das Anliegen aussprechen: die WISG, das Gewerbe St.Gallen und der Hauseigentümerverband.

Wie die Gegner mitteilen, trifft die 80-Zentimeter-Vorschrift die Besitzerinnen und Besitzer privater Grundstücke wie auch jene von Industrie- und Gewerbeliegenschaften massgeblich. Neu müssten spezielle Bewilligungsverfahren durchlaufen werden, die Bauprojekte komplizierter machen und verlängern, heisst es weiter. Die drei Verbände sind sich sicher, dass eine generelle Bewilligungspflicht sowohl dem Privateigentum, als auch einer nachhaltigen städtischen Verdichtung im Weg stünden. Ausserdem verursache sie Bürokratie sowie Mehrkosten und fördere die Ausweitung des Verwaltungsapparats. (pd/arc)

Neue Bäume, mehr Velos, Tempo 30: Mitte-links gibt in St.Gallen den Takt vor

Hickhack um mehr Velowege, Bäume als Politikum und unangenehme Fragen an den Stadtrat: So verlief die St.Galler Stadtparlamentssitzung

Sandro Büchler, Julia Nehmiz, Reto Voneschen und Daniel Wirth

10:30 Uhr

Brand im Riethüsli: Bewohnerinnen konnten Brand selbstständig löschen

In einem Mehrfamilienhaus an der Wattrastrasse ist es am Sonntagnachmittag zu einem Brand gekommen (siehe Ticker-Meldung von Sonntag, 22. Januar). Wie die Stadtpolizei am Montagmorgen bekannt gibt, konnte der Brand durch die Bewohnerinnen selbstständig gelöscht werden. Zunächst hiess es am Sonntagnachmittag noch, dass die Berufsfeuerwehr den Brand unter Kontrolle brachte.

Weshalb es zum Brand kam, wird nun von der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.

Weshalb es zum Brand kam, wird nun von der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.

Bild: STAPO SG

Zum Vorfall kam es um kurz nach 14.30 Uhr. Nachdem Bewohnerinnen Rauchgeruch aus einem Zimmer ihrer Wohnung wahrgenommen hatten, konnten sie das Feuer selbstständig löschen, teilt die Stadtpolizei am Montag mit. Die Anwohnenden wurden durch die Polizei kurzzeitig nach draussen evakuiert und von der Sanität betreut. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen gab die Wohnungen, die nicht betroffen waren, kurze Zeit später wieder frei.

Anschliessend musste die Wohnung, in der es gebrannt hatte, ausgeblasen werden. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden von rund 10’000 Franken. Die Fallbearbeitung wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei durch die St.Galler Kantonspolizei übernommen, welche die weiteren Ermittlungen tätigt und nun die Brandursache klärt. (stapo/arc)

10:04 Uhr

Ja-Komitee der «Wiesli-Initiative» bespielt «Grünraum» in der Innenstadt

Das Komitee «Ja zur Wiesli-Initative» hat am Wochenende seine Abstimmungskampagne lanciert. Die Mitglieder haben gemäss Mitteilung Dutzende bunte Pfeile in der St.Galler Innenstadt verteilt, die zu einem Schaufenster und einem Ladenlokal in der Multergasse führen.

Die Befürworterinnen und Befürworter der «Wiesli»-Initiative bespielen im Februar ein Schaufenster in der Multergasse.

Die Befürworterinnen und Befürworter der «Wiesli»-Initiative bespielen im Februar ein Schaufenster in der Multergasse.

Bild: PD

Wer den Pfeilen folgt, stösst auf den sogenannten «Grünraum», der während des Monats Februar von den Befürwortern und Befürworterinnen der Initiative im Februar bespielt wird. Ausserdem machten Mitglieder des Komitees mit Flyern und Seifenblasen auf die Abstimmung aufmerksam, während man sich im Ladenlokal erstmals über die Initiative informieren konnte. Die städtischen Stimmberechtigten werden am 12. März über die Initiative abstimmen. (pd/arc)

09:35 Uhr

«Schweizer Jugend forscht»: St.Galler steht im Final

Levin Ceglie hat es geschafft. Der St.Galler hat sich am Halbfinal in Bern für den diesjährigen Final von «Schweizer Jugend forscht» qualifiziert, der vom 20. bis 23. April im HSG-Square in St.Gallen über die Bühne geht.

Levin Ceglie überzeugte die Expertenjury in Bern und steht im Final der 57. Austragung des Wettbewerbs «Schweizer Jugend forscht».

Levin Ceglie überzeugte die Expertenjury in Bern und steht im Final der 57. Austragung des Wettbewerbs «Schweizer Jugend forscht».

Bild: PD

Insgesamt haben sich 99 Jugendliche mit 92 Projekten aus Deutschschweizer Berufs- und Mittelschulen für den Final qualifiziert. Am Halbfinal haben sie erstmals ihre Projekte vor der Expertenjury von «Schweizer Jugend forscht» präsentiert. Entscheidend für die Zulassung zum Final war gemäss Mitteilung unter anderem eine wissenschaftliche Arbeitsweise, eine klar erkennbare Eigenleistung, ein methodisches Vorgehen, der Innovationsgrad der Arbeit selbst, eine vielschichtige Reflexion und eine ansprechende Präsentation am Workshop in Bern.

Die Finalistinnen und Finalisten bekommen nun eine ausgewählte Fachperson an ihre Seite gestellt. Die Expertinnen und Experten helfen den Jugendlichen nun, ihr Projekt weiterzuentwickeln. Im Communiqué heisst es, dass sie die Jungforschenden herausfordern werden, in den kommenden zwei Monaten an ihren Arbeiten zu feilen. Dabei werden sie ihnen mit ihrem Fachwissen bei stehen.

Der St.Galler Levin Ceglie hat sich im Fachbereich Mathematik/Informatik qualifiziert. Sein Forschungsprojekt ist seine Maturarbeit und nennt sich «Exploring the fundamentals of Reinforcement Learning through Q-Learning methods». (pd/arc)

08:47 Uhr

Temporäre Gastrobauten sind weiterhin möglich

Während der Coronapandemie waren in der Stadt St.Gallen auf bewilligten Aussenrestaurationsflächen auf öffentlichem Grund mobile Bauten und Anlagen für die Gastronomie zugelassen. Wie die Stadt am Montagmorgen bekannt gibt, soll dies auch künftig weiterhin so sein.

Die mobilen Gastrobauten führten in den vergangenen zwei Jahren zu keinerlei Problemen. Deshalb sind sie auch künftig zugelassen.

Die mobilen Gastrobauten führten in den vergangenen zwei Jahren zu keinerlei Problemen. Deshalb sind sie auch künftig zugelassen.

Bild: PD

Gemäss kantonalem Planungs- und Baugesetz (PBG) bedürfen mobile Bauten und Anlagen während höchstens drei Monaten pro Jahr keine Baubewilligung. Mit dieser Grundlage wurde den Gastrobetrieben mit bewilligten Aussenrestaurationsflächen in St.Gallen währen der Pandemie erstmals die Möglichkeit gegeben, auf den Aussenflächen auf dem öffentlichen Grund solche mobile Bauten und Anlagen aufzustellen. Bedingung war allerdings, dass der öffentliche Grund während dieser Zeit nicht anderweitig benötigt wird. Wie aus der Mitteilung der Stadt hervorgeht, führten diese Bauten in den vergangenen zwei Jahren zu keinerlei Problemen. Deshalb hat der Stadtrat entschieden, sie auch künftig zuzulassen.

Für die Gastrobetriebe heisst das, dass sie weiterhin temporäre Gastro-Bauten aufstellen dürfen, ohne ein Baubewilligungsverfahren zu betreiben. Voraussetzung dafür ist, dass die Infrastruktur auf der durch das Amt für Baubewilligungen genehmigten Aussenrestaurationsfläche zu stehen kommt und der öffentliche Grund nicht anderweitig genutzt wird, beispielsweise für Veranstaltungen. Wer eine Baute aufstellen will, muss dafür ein Gesuch bei der Stadtpolizei einreichen, welche dieses prüft und nach Möglichkeit bewilligt. Mobile Bauten und Anlagen sind während maximal drei Monaten im Kalenderjahr möglich, wobei die Monate gemäss Mitteilung auch aufgeteilt werden können. (sk/arc)


ST.GALLEN

«Zu keinerlei Problemen geführt»: Stadtrat ermöglicht temporäre Gastrobauten auch nach der Pandemie

15:07 Uhr

Brand in Mehrfamilienhaus im Riethüsli

Die Feuerwehr im Einsatz.

Die Feuerwehr im Einsatz.

Symbolbild: Manuel Geisser / Imago Images

Am Sonntagnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Wattstrasse im Riethüsli zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Auf Anfrage sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen, dass der Brand in einem Zimmer ausgebrochen und von der Berufsfeuerwehr St.Gallen schnell unter Kontrolle gebracht worden sei. Die rund 20 Bewohnerinnen und Bewohner hätten das Haus selbstständig verlassen können oder seien rechtzeitig evakuiert worden. «Stand jetzt haben wir keine Kenntnisse von Verletzten und die meisten Bewohnerinnen und Bewohner konnten wieder in das Haus zurückkehren.»

Der Sachschaden belaufe sich auf rund 10’000 Franken, so Widmer weiter. Zur Klärung der Brandursache seien Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen hinzugezogen worden. (stapo/dar/mas)

21.45 Uhr

Achtung, Radar! An diesen Standorten in der Region St.Gallen wird in der nächsten Zeit geblitzt

Die Kantonspolizei St.Gallen veröffentlicht jeweils am Freitag die Standorte, an denen semistationäre Radaranlagen aufgestellt werden. Ausgenommen sind allerdings jene, die sich in der Stadt St.Gallen befinden. Geblitzt werden kann man dennoch immer und überall. Die Massnahme soll einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. 

Die St.Galler Kantonspolizei publiziert jeweils am Freitag, wo semistationäre Radaranlagen aufgestellt werden.

Die St.Galler Kantonspolizei publiziert jeweils am Freitag, wo semistationäre Radaranlagen aufgestellt werden.

Symbolbild: Sandra Ardizzone

Aktuell sind drei Standorte aus der Region St.Gallen auf der Liste zu finden. Und zwar folgende: 

  • Gossau: St.Gallerstrasse
  • Rorschach: Churerstrasse
  • Tübach: Steinacherstrasse

Achtung: Die Aktualität der Liste wird gemäss Polizei nicht garantiert. Denn es kann sein, dass einzelne Standorte zwischen den Publikationsdaten versetzt werden. Die Angaben sind deshalb ohne Gewähr. (arc)

21:38 Uhr

Bauernhaus in Eggersriet bis auf Grundmauern niedergebrannt

Am Freitagabend, um 18.45 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung eingegangen, dass ein Bauernhaus in Eggersriet im Bereich Spitze brennt. «Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen das Haus und der angebaute Schopf bereits in Vollbrand», sagt Markus Rutz, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage. Das Gebäude sei bis auf die Grundmauern abgebrannt. Die Brandursache sei noch unklar. Zum Brandzeitpunkt habe sich niemand im Haus befunden, sagt Rutz. «Der einzige Bewohner konnte unverletzt angetroffen werden.» Die Löscharbeiten seien noch in Gang. (stm)

15:20 Uhr

Gossau: Zusammenprall zwischen zwei Autos auf der A1

Um 14 Uhr hat sich am Donnerstag auf der Autobahn A1 ein Verkehrsunfall ereignet. Wie die Kantonspolizei St.Gallen bekannt gibt, kam es kurz vor dem Rastplatz Wildhaus in Fahrtrichtung Zürich zu einem Zusammenprall zwischen einem weissen BMW und einem weissen Mercedes.

Ein weisser BMW und ein weisser Mercedes waren in die Kollision verwickelt.                Bilder: KAPO SG

Wie die Kantonspolizei in der Medienmitteilung schreibt, entstand Sachschaden im Wert von über 10’000 Franken. Der Unfallhergang ist zurzeit noch unklar. Personen, die Hinweise dazu machen können, werden deshalb gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren unter der Telefonnummer 058 229 81 00 in Verbindung zu setzen. (kapo/arc)

14:22 Uhr

20-Jähriger fährt mit Lieferwagen in eine Wand

Im Westen der Stadt hat sich am Freitagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet. Wie aus der Mitteilung der Stadtpolizei hervorgeht, fuhr ein 20-Jähriger mit einem Lieferwagen bei einer Anlieferung in eine Wand. Grund für den Vorfall war Übermüdung. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden.

Bild: STAPO SG

Zum Vorfall kam es bei einem Einkaufszentrum um 6.30 Uhr. Der 20-Jährige war mit einer Warenlieferung von Basel nach St.Gallen unterwegs. Kurz bevor er ankam, fuhr er aus Übermüdung und dadurch vermuteter Fahrunfähigkeit bei der Anlieferung in eine Wand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Fahrer und auch sein Beifahrer blieben unverletzt. Wie die Stadtpolizei mitteilt, verfügte die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe. (stapo/arc)

13:24 Uhr

Gossau: Elektrostapler gerät in Brand

Bei der Sommerau ist es am Donnerstag in Gossau zu einem Brand eines Elektrostaplers gekommen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, konnte die Feuerwehr diesen aber rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100’000 Franken.

Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und konnte das Feuer rasch löschen.

Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und konnte das Feuer rasch löschen.

Bild: KAPO SG

Wie die Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein Angestellter kurz nach 13.40 Uhr wenige hundert Meter mit dem Stapler. Währenddessen hörte er ein Geräusch, woraufhin er anhielt und die Führerkabine verliess. Kurze Zeit später stellte der Angestellte Rauch fest, der aus der Führerkabine kam. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und konnte den in der Zwischenzeit in Brand geratenen Stapler rasch löschen. Die Kantonspolizei schreibt, dass als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund stehe. (kapo/arc)

10:15 Uhr

St.Gallen bewirbt sich als Austragungsort für die Fussball-Europameisterschaft der Frauen

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) bewirbt sich für die Durchführung der Fussball-Europameisterschaft der Frauen 2025. Wie der Stadtrat am Freitag mitteilt, will er, dass an der Endrunde Spiele im St.Galler Kybunpark ausgetragen werden, sollte das Turnier wirklich in der Schweiz stattfinden. Der sportliche Grossanlass entspricht seiner Vision für eine Stadt mit nationaler und internationaler Ausstrahlung für Kultur und Sport, schreibt der Stadtrat. Im Falle eines Zuschlags an die Schweiz werden den interessierten Schweizer Städten Kosten für die Planung, Organisation und Durchführung von Spielen anfallen. Der Stadtrat beantragt nun deshalb beim Stadtparlament einen entsprechenden Verpflichtungskredit von rund 2,8 Millionen Franken.

Geht es nach dem St.Galler Stadtrat sollen im Sommer 2025 Spiele der Fussball-EM der Frauen im Kybunpark ausgetragen werden.

Geht es nach dem St.Galler Stadtrat sollen im Sommer 2025 Spiele der Fussball-EM der Frauen im Kybunpark ausgetragen werden.

Bild: PD

Die EM 2025 geht im Juni und Juli über die Bühne. Der Schweizerische Fussballverband bewirbt sich für die Durchführung. Er sieht vor, dass die 31 Spiele der beteiligten 16 Nationalteams in acht Schweizer Städten ausgetragen werden. Die Stadt St.Gallen bekundete zusammen mit anderen Städten Interesse. Der Stadtrat teilt nun mit, dass er die Austragung von Spielen im Kybunpark begrüsst.

Die Fussball-Europameisterschaft der Frauen ist ein attraktiver Grossanlass und hat über das Sportliche hinaus auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung, schreibt der Stadtrat. Hotellerie, Gastronomie und Detailhandel profitieren von der Veranstaltung. Über die mediale Berichterstattung können sich Stadt und Umgebung ausserdem als attraktive Tourismus-Destination positionieren. Der Mädchen- und Frauenfussball, der sich zunehmender Beliebtheit und Beachtung erfreut, soll mit Begleitmassnahmen gefördert werden. Das setzt einen Akzent für die Gleichstellung der Geschlechter.

Der Europäische Fussballverband Uefa, dem insgesamt vier Bewerbungen vorliegen, wird Anfang April über die Vergabe entscheiden. Er ersucht die interessierten Städte, bereits vor der Vergabe Beschlüsse über die Finanzierung zu fassen. In der Stadt St.Gallen ist dafür – wie in anderen interessierten Schweizer Städten – das Parlament zuständig. Der Stadtrat hat eine entsprechende Stadtparlamentsvorlage verabschiedet und beantragt für die Planung, Organisation und Durchführung der Spiele einen Verpflichtungskredit von 2,8 Millionen Franken. Darin enthalten sind beispielsweise die Kosten für das lokale Organisationskomitee, für das Verkehrskonzept, die Integration von öV-Tickets und das Bereitstellen von Extrabussen sowie Begleitanlässe und Rahmenaktivitäten.

Die Höhe des Verpflichtungskredits wurde nach dem Bruttoprinzip berechnet, heisst es in der Mitteilung weiter. Es sind diejenigen Kosten, welche die Stadt St.Gallen im äussersten Fall zu tragen hat. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein noch nicht bezifferbarer Anteil von anderen Akteuren übernommen wird, insbesondere von Bund und Kanton. Der Stadtrat hat dem Kanton ein Gesuch um Kostenbeteiligung unterbreitet. (sk/arc)

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08:52 Uhr

Spitex: Stadtrat schlägt Thomas Keel als Verwaltungsrat vor

Der St.Galler Stadtrat kommt dem Auftrag des Stadtparlaments nach und mandatiert Thomas Keel als weiteren Verwaltungsrat der Spitex St.Gallen AG zuhanden der Generalversammlung. Das gibt der Stadtrat am Freitagmorgen bekannt.

Der 58-jährige Thomas Keel lebt und arbeitet in der Stadt St.Gallen.

Der 58-jährige Thomas Keel lebt und arbeitet in der Stadt St.Gallen.

Bild: Michel Canonica

Im Zusammenhang mit der Rekapitalisierung der Spitex St.Gallen AG stimmte das Stadtparlament im Juli 2022 dem Änderungsantrag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zu, wonach mit der Gutheissung des Rekapitalisierungsbeitrages von 3 Millionen Franken vier Auflagen gemacht werden. Eine dieser Auflagen ist die Bestellung eines Verwaltungsrates bei der Spitex St.Gallen AG durch den Stadtrat.

Der nun vorgeschlagene Thomas Keel ist 58-jährig und lebt und arbeitet in St.Gallen. Er ist diplomierter Wirtschaftsprüfer, Betriebsökonom HWV sowie Mitbegründer und Senior Partner der Firma Keel + Partner AG in St.Gallen. Der Verwaltungsrat wird durch die Generalversammlung gewählt. Wie es in der Mitteilung heisst, wird der Spitex-Verwaltungsrat mit der Wahl von Thomas Keel weiter gestärkt.

Der Stadtrat gibt ausserdem bekannt, dass er die Eignerstrategie für die Spitex verabschiedet hat. Auch dabei handelt es sich um eine Auflage des Stadtparlaments für die Gewährung des Rekapitalisierungsbeitrages. (sk/arc)

08:39 Uhr

Die Stadt St.Gallen präsentiert sich im Winterkleid

Momentaufnahme. Die Stadt St.Gallen präsentiert sich am Freitagmorgen im Winterkleid. Im Gegensatz zu anderen Tagen in dieser Woche aber richtig. Gemäss den Wetterexpertinnen und -Experten von Meteoschweiz hört es im Verlaufe des Vormittags allerdings auf zu schneien. Aber nicht für allzu lange: Die Meteorologinnen und Meteorologen rechnen auch in der Nacht auf Samstag mit Schneefällen. Und am Wochenende wird Frau Holle gemäss Wetterbericht ebenfalls ihre Kissen über der Stadt ausschütteln.

Momentaufnahme. Die Stadt St.Gallen präsentiert sich am Freitagmorgen im Winterkleid. Im Gegensatz zu anderen Tagen in dieser Woche aber richtig. Gemäss den Wetterexpertinnen und -Experten von Meteoschweiz hört es im Verlaufe des Vormittags allerdings auf zu schneien. Aber nicht für allzu lange: Die Meteorologinnen und Meteorologen rechnen auch in der Nacht auf Samstag mit Schneefällen. Und am Wochenende wird Frau Holle gemäss Wetterbericht ebenfalls ihre Kissen über der Stadt ausschütteln. 

Bild: Marlen Hämmerli (20. Januar 2023)

08:25 Uhr

«Super Store»: Verein zieht positive Bilanz

Nachdem die «Made in St.Gallen»-Initiative in der Adventszeit 2021 das St.Galler Haus führte, richtete es 2022 den Pop-Up-«Super Store» an der Brühlgasse ein. Das Schaufenster für lokale Produkte war gemäss Geschäftsführerin Isabelle Zürcher eine Bereicherung fürs vorweihnachtliche Einkaufsgeschäft. Nun wurde das Lokal wieder geräumt und der Eigentümerin Senn übergeben, die dort eine Nutzung plant.

Der Vorstand der «Made in St.Gallen»-Initiative: Johannes Eisenhut, Isabelle Zürcher, Beat Lüscher, Franc Uffer und Fabienne Klauser (von links).

Der Vorstand der «Made in St.Gallen»-Initiative: Johannes Eisenhut, Isabelle Zürcher, Beat Lüscher, Franc Uffer und Fabienne Klauser (von links).

Bild: Davide De Martis

Während zwei Monaten konnte man im «Super Store» Produkte der Vereinsmitglieder kaufen. Auch wurden Events durchgeführt. Und am 3. Dezember wurde der Store gemäss Mitteilung regelrecht überrannt, als die «Made in St.Gallen»-Initiative selbst eine Runde ausgab. Die Umsätze während der Pop-Up-Phase waren gemäss Mitteilung ansehnlich, mit dem zu erwartenden Peak in den drei Wochen vor den Festtagen. Dennoch: «Trotz Gratis-Ladenfläche und viel Freiwilligenarbeit beim Aufbau, bei der Shopbetreuung und beim Abbau war der Super Store nicht kostendeckend», wird Zürcher im Communiqué zitiert.

Sie verweist auch darauf, dass ein Pop-Up-Store viel Planungs- und Logistikaufwand für eine sehr kurze Zeit erfordere, in der Umsätze realisiert werden könnten. Auch müsse man immer andere Aspekte wie die Präsenz, das Schaufenster und den Goodwill, den der Verein mit solchen Aktivitäten für heimische Produzentinnen und Produzenten schaffe, miteinbeziehen. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren schliesst der Super Store gemäss Zürcher eindeutig im Plus.

Im Hinblick auf die Adventszeit 2023 spitzt der Verein schon wieder die Ohren, heisst es im Communiqué. Gesucht wird eine Lokal an bester Lauflage, das mit wenig Aufwand eingerichtet werden kann und im November und Dezember kostenlos genutzt werden kann, fasst Zürcher die Rahmenbedingungen zusammen. (pd/arc)


DETAILHANDEL

«Super Store»: 27 Unternehmen aus dem Kanton St.Gallen präsentieren in einem Pop-up-Store in der Altstadt ihre Produkte

Davide De Martis

17:56 Uhr

Heiligkreuz: Kirchenglocken bleiben während der Nacht stumm

Kirchenglockenschläge während der Nacht sind für manche Personen ein Ärgernis. Andere hören sie mit der Zeit nicht mehr und gewöhnen sich daran. Es gibt aber auch Personen, die es vermissen, wenn die Glocken während der Nacht nicht mehr erklingen. Zu letzteren gehört eine Frau, die am Mittwoch im Stadtmelder darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Kirchenglocken der evangelisch-reformierten Kirche Heiligkreuz im Osten der Stadt während der Nacht verstummt sind. Ausserdem wollte sie wissen, ob dies dauerhaft so bleibe, oder ob es nur vorübergehend sei.

Dass die Glocken der Heiligkreuz während der Nacht nicht mehr läuten, hat unter anderem mit den Neubauten des Pflegeheims zu tun.

Dass die Glocken der Heiligkreuz während der Nacht nicht mehr läuten, hat unter anderem mit den Neubauten des Pflegeheims zu tun.

Bild: Tobias Garcia
(23. August)

Die Information, dass es sich um eine Frau handelt und sie im Stadtmelder nicht etwa nachgefragt hat, um sich dafür zu bedanken, stammt von Christina Hegelbach, Geschäftsführerin der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Tablat-St.Gallen. Sie kann auch erklären, weshalb die Kirchenglocken seit November nicht mehr während der ganzen Nacht im Viertelstunden-Takt erklingen. Eine der Gründe sei, dass man Rücksicht nehmen wolle auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Neubauten des Pflegeheims, die Ende August bezogen wurden.

Im Vorfeld des ohnehin anstehenden Unterhalts der Glocken wurde deshalb entschieden, eine Glockenschlagsperre zu installieren. Diese sorgt nun dafür, dass die Kirchenglocken jeweils zwischen 22 und 6 Uhr stumm bleiben. Und das nicht nur vorübergehend. Christina Hegelbach sagt: «Das bleibt jetzt so.» Die Geschäftsführerin führt weiter aus, dass die Heiligkreuzkirche das letzte Gebäude der Kirchgemeinde gewesen sei, dessen Glocken während der Nacht noch erklangen. Die anderen hätten dies entweder gar nie getan, oder wurden bereits zuvor mit einer Sperre versehen. (arc)

«Schöne Klänge» oder «Lärmbelästigung»: Eine Kontroverse zu Kirchenglocken

Simon Dudle & Larissa Flammer


Einweihung

100 Betten und 43 Alterswohnungen: Das Heiligkreuz feiert am Sonntag die Fertigstellung des neuen Pflegeheims

Marlen Hämmerli

16:47 Uhr

XXXLutz übernimmt Conforama

Das österreichische Möbelhaus XXXLutz übernimmt die Conforama Suisse AG, die unter anderem eine Filiale im Westen der Stadt St.Gallen betreibt. Über den Verkauf hat das Westschweizer Wirtschaftsmagazin «Bilan» als erstes berichtet. Danach bestätigte Conforama den Deal in einem Communiqué. 

Der Name Conforama und die bisherigen Standorte bleiben trotz Übernahme bestehen.

Der Name Conforama und die bisherigen Standorte bleiben trotz Übernahme bestehen.

Bild: Tobias Granwehr

Trotz Übernahme bleibt der Name Conforama allerdings weiter bestehen, sagte ein XXXLutz-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Und auch die 20 Standorte in der Schweiz blieben erhalten. Ausserdem habe die Übernahme keine Auswirkungen auf die Arbeitsplätze, sagt der Sprecher. 

Mit der Übernahme baut der österreichische Konzert seine Marktstellung in der Schweiz weiter aus. Im September 2018 trat das Unternehmen mit einem eigenen Möbelhaus in den hiesigen Markt ein. Im Jahr 2019 übernahm XXXLutz dann Möbel Pfister, 2020 sechs Interio-Filialen der Migros und baute sie zu Mömax-Filialen um. Eine davon steht in unmittelbarer Nähe der St.Galler Conforama-Filiale auf Abtwiler Boden. Vor einem Jahr baute das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz weiter aus und übernahm Lipo. (arc)

14:42 Uhr

Stadtpolizei verzeichnet Anstieg bei den Aspirantinnen und Aspiranten – aber auch bei den Abgängen

Der Fachkräftemangel macht sich auch bei der Polizei bemerkbar. Wie der Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen Bruno Zanga kürzlich gegenüber dem «Tagblatt» sagte, habe die Polizei mittlerweile sogar ein Problem. Die Belastung für die Mitarbeitenden sei gestiegen und die Privatwirtschaft werbe die Polizistinnen und Polizisten vermehrt ab. Insbesondere für Versicherungen seien sie interessant.

Der Fachkräftemangel macht sich auch bei der St.Galler Stadtpolizei bemerkbar. Wie Mediensprecher Dionys Widmer sagt, wurden im vergangenen Jahr auch bei der städtischen Polizei mehr Abgänge registriert als noch in de Vorjahren. 2022 waren es zirka 20. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2021, als es noch drei waren. 2020 verliessen sieben Mitarbeitende die Stadtpolizei, 2019 waren es deren 15 und 2018 sechs.

Dionys Widmer, Stv. Leiter Fachstelle Kommunikation Stadtpolizei St.Gallen.

Dionys Widmer, Stv. Leiter Fachstelle Kommunikation Stadtpolizei St.Gallen.

Bild: PD

Widmer betont, dass es sich dabei nicht ausschliesslich um Kündigungen handelt. Zu den Abgängen zählen auch die Pensionierungen. Diese könne man im Gegensatz zu den Kündigungen allerdings einplanen, führt Widmer weiter aus. Trotz der zahlreichen Abgänge im vergangenen Jahr, erfüllt die Stadtpolizei aktuell den Sollbestand – noch. Widmer geht davon aus, dass sich das im Verlaufe des Jahres voraussichtlich ändern wird.

Umso erfreulicher sei es deshalb, dass die Stadtpolizei dieses Jahr 15 Aspirantinnen und Aspiranten rekrutieren konnte, die im Oktober ihre Ausbildung an der Polizeischule beginnen. Das kommt einem Anstieg gleich. In den vergangenen Jahren waren es gemäss Widmer meist zwischen acht und zwölf Personen.

In den vergangenen Tagen haben die künftigen Polizeimitarbeitenden das nötige Einsatzmaterial und die Uniformen anprobiert, sodass sie im Herbst für ihre neue Aufgabe gerüstet sind. Das teilte die Stadtpolizei gestern in einem Post auf ihrem Instagram-Kanal mit. Ausserdem macht sie im Post darauf aufmerksam, dass der nächste Infoanlass für Interessierte bereits vor der Tür steht und zwar am Freitag, 10. Februar.   

Bis die Aspirantinnen und Aspiranten voll ausgebildet sind, dauert es zwei Jahre. Auch deshalb könne man die Abgänge im vergangenen Jahr nicht einfach von einem Tag auf den anderen kompensieren, erklärt Widmer. Im ersten Jahr ihrer Ausbildung absolvieren die angehenden Polizistinnen und Polizisten an der Ostschweizer Polizeischule in Amriswil den theoretischen Kursteil, welchen Sie mit der PEF (Prüfung der Einsatzfähigkeit) abschliessen. Nach bestandener PEF werden Sie ins Korps der Stadtpolizei St.Gallen aufgenommen und es folgt ein Praxisjahr im Korps. Am Ende dieses Jahres steht dann die Berufsprüfung Polizistin/Polizist mit eidgenössischem Fachausweis an. (arc)

14:26 Uhr

Mit Auto frontal gegen Betonmauer geprallt

Auf der Speicherstrasse ist es am Mittwochnachmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Wie die Stadtpolizei bekannt gibt, verursachte ihn eine 75-jährige Frau. Sie war stadteinwärts unterwegs, als sie mit ihrem Fahrzeug auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn in einer Kurve ins Rutschen kam und deshalb in der Folge mit einer Betonmauer kollidierte. Zur Kontrolle musste die Frau ins Spital gebracht werden. Es entstand mittlerer Sachschaden.

Die Frau zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Ihr Auto musste abgeschleppt werden.

Die Frau zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Ihr Auto musste abgeschleppt werden.

Bild: STAPO SG

Der Unfall ereignete sich gemäss Mitteilung kurz vor 17 Uhr. Die Frau geriet in einer Linkskurve mit ihrem Auto ins Rutschen und berührte dabei einen Randstein. In der Folge wurde das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn abgewiesen, wo es frontal gegen eine Betonmauer prallte. Die Frau zog sich dabei eher leichte Verletzungen zu und musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Am Fahrzeug entstand mittlerer Sachschaden und es musste abgeschleppt werden. (stapo/arc)

12:17 Uhr

Kälte und Salz führen zu weissen Gassen

Momentaufnahme. Tiefere Temperaturen und leichter Schneefall: Diese Woche hat sich der Winter zurückgemeldet. Der Schnee blieb allerdings nicht lange liegen. Die Marktgasse ist am Donnerstagmittag dennoch weiss – «dank» einer Kombination aus Kälte und Salz.

Momentaufnahme. Tiefere Temperaturen und leichter Schneefall: Diese Woche hat sich der Winter zurückgemeldet. Der Schnee blieb allerdings nicht lange liegen. Die Marktgasse ist am Donnerstagmittag dennoch weiss – «dank» einer Kombination aus Kälte und Salz.

Bild: Luca Ghiselli
(19. Januar 2023)

11:29 Uhr

«Mediterrane Nächte»: Stadt, Gastronomie und Quartiervereine ziehen positive Bilanz

Der Pilotversuch «Mediterrane Nächte; Verlängerte Öffnungszeiten für bewirtschaftete Aussenflächen», ist abgeschlossen. Die Stadt, die involvierten Gastrobetriebe und Quartiervereine ziehen gemäss Mitteilung eine positive Bilanz. Wie es weiter heisst, dürften die 70 betroffene Gastrobetriebe nun bessere Chancen haben, in einem Bewilligungsverfahren die Bewirtschaftungszeiten in ihren Aussenrestaurationen anpassen zu lassen.

Im Rahmen des Pilotprojekts durften Betriebe in den beiden vergangenen Sommern ihre Aussenbereiche länger geöffnet haben.

Im Rahmen des Pilotprojekts durften Betriebe in den beiden vergangenen Sommern ihre Aussenbereiche länger geöffnet haben. 

Bild: Ralph Ribi

Rund 70 Betriebe in St.Gallen müssen ihre Aussenbereiche früher schliessen als andere. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Zum Teil liegt es an Einsprachen im Baubewilligungsverfahren für die Verlängerung der Betriebszeiten im Aussenbereich. Ein weiterer Grund ist, dass die Betriebe nicht um eine Verlängerung der Betriebszeiten im Aussenbereich ersucht haben.

Der zweijährige Pilotversuche «Mediterrane Nächte» hatte das Ziel, zu ermitteln, ob und mit welchen begleitenden Massnahmen Einsprachen bei künftigen Bewilligungsverfahren eher verhindert werden können. Der Versuch erlaubte den besagten 70 Betrieben in den Jahren 2021 und 2022 von Juni bis August jeweils an den Wochenenden ihre Aussenrestaurationen bis 1 Uhr geöffnet zu haben. Diese Möglichkeit nahmen 29 respektive 30 der Betriebe wahr. Die Rahmenbedingungen wurden von einer Arbeitsgruppe bestehend aus der Interessenvertretung Gastro St.Gallen, Nachtgallen, den tangierten Quartiervereinen St.Mangen und Gallusplatz sowie den städtischen Dienststellen Umwelt und Energie, Amt für Baubewilligungen und der Stadtpolizei festgelegt.

Wie die Stadt mitteilt, kam es während der Durchführungsphase, abgesehen von einer Lärmklage pro Saison seitens Anwohnenden, welche dem Pilotversuch zugeordnet werden konnte, zu keinen negativen Rückmeldungen. Zudem ergaben begleitende Schallpegelmessungen keine erhöhte Lärmbelastung. Stadträtin Sonja Lüthi, Direktion Soziales und Sicherheit, und Stadtrat Peter Jans, Direktion Technische Betriebe, haben anlässlich eines abschliessenden Runden Tisches vom 16. Januar die positive Bilanz seitens der städtischen Dienststellen noch einmal zur Diskussion gestellt.

Die Rückmeldungen waren auch in diesem Rahmen durchwegs positiv, heisst es im Schreiben der Stadt. Weder die Gastrobetriebe, noch die involvierten Quartiervereine und Liegenschaftsbesitzenden machten während des Pilotversuches negative Erfahrungen. Positive Nebeneffekte der «Mediterranen Nächte» waren unter anderem auch ein geordneter Gästeaufenthalt im Freien, weniger spontane Personenansammlungen im Aussenrestaurationsbereich und dadurch auch weniger Littering.

Am Runden Tisch anwesend waren auch Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Fraktionen des Stadtparlaments. Sie konnten sich so aus erster Hand über die Erkenntnisse des Pilotversuches informieren.  Aufgrund des positiven Verlaufes des Pilotversuches «Mediterrane Nächte» haben die rund 70 betroffenen Gastrobetriebe nun bessere Chancen, die eingeschränkten Bewirtschaftungszeiten in ihren Aussenrestaurationen über ein baurechtliches Bewilligungsverfahren dauerhaft an die allgemeinen gastgewerblichen Schliessungszeiten anpassen zu lassen, da es zu weniger Einsprachen kommen dürfte. Damit würde ergänzend eine Gleichbehandlung mit der Mehrheit der Aussenrestaurationen erreicht, welche schon heute unter der Woche bis um Mitternacht und an Wochenenden bis 1 Uhr bewirtschaften dürfen. (sk/arc)

10:01 Uhr

Stadtbibliothek lädt am Samstag zum Fifa-Turnier für Kinder ein

Die Stadtbibliothek lädt am Samstag, 21. Januar, zum Fifa-Gameturnier für Kinder ab zehn Jahren ein. Gezockt wird zwischen 13 und 17 Uhr in der Stadtbibliothek Katharinen.

Am Samstag wird in der Stadtbibliothek Katharinen Fifa gezockt.

Am Samstag wird in der Stadtbibliothek Katharinen Fifa gezockt.

Bild: Arthur Gamsa

Die Videospielereihe Fifa gehört zu den populärsten überhaupt. Das Fussball-Game erreicht Jahr für Jahr eine Top-Platzierung bei den Verkaufszahlen. Das erste erschien bereits 1994. Das Turnier in der Stadtbibliothek wird auf der Konsole Playstation 4 ausgetragen. Gespielt wird im Modus Eins-gegen-Eins. Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos. Interessierte können sich am Samstag direkt vor Ort um 12.30 Uhr anmelden.

Wie es in der Ankündigung auf der Website der Stadtbibliothek heisst, erhält der Gewinner respektive die Gewinnerin des Turniers einen Preis. Was es zu gewinnen gibt, wird allerdings nicht verraten. (arc)

09:23 Uhr

Konzert von Yes I’m Very Tired Now in der Grabenhalle

Der St.Galler Melancholiker Marc Frischknecht ist Motor, Herz und Seele der Band Yes I’m Very Tired Now. Am Samstag, 21. Januar, spielt er ein Konzert in der Grabenhalle St.Gallen. 

Der St.Galler Musiker Marc Frischknecht alias Yes I'm Very Tired Now.

Der St.Galler Musiker Marc Frischknecht alias Yes I’m Very Tired Now.

Bild: Ladina Bischof

Frischknechts Stil ist zwischen Dark Pop und New Wave angesiedelt. Live wird er von Musikerinnen und Musikern unterstützt, welche seinen sphärischen, tanzbaren und elektronischen Sound mit Gitarren, Synthesizern, Schlagzeug und Bass zu einem ergreifenden Konzerterlebnis werden lassen. 

Mit auf der Bühne steht die St.Galler Sängerin Natasha Waters, die bereits auf der ersten EP von Yes I’m Very Tired Now zu hören war. Der Abend startet mit dem Ausserrhoder Singer-Songwriter Paul Palud. (pd/wec)

07:55 Uhr

Die St.Galler Barkeeperin Salomé Lüthy über ihren Auftritt im «Playboy»: «Jede Frau sollte ihren Körper lieben»

Salomé Lüthy, Barkeeperin und «Playboy»-Covergirl.

Salomé Lüthy, Barkeeperin und «Playboy»-Covergirl.

Bild. PD

In der Novemberausgabe des Männermagazins «Playboy» ziert die St.Gallerin Salomé Lüthy das Cover. Damit hat sie sich einen grossen Traum erfüllt. Doch so einfach kam sie nicht auf die Titelseite. Die Geschäftsführerin der Bar Alt hatte sich davor innerhalb von 15 Jahren dreimal beim Männermagazin beworben – ohne Erfolg. Umso grösser ist ihre Freude, dass es nun geklappt hat. Gegenüber «Die Ostschweiz» sagt Salomé Lüthy:«Als die schönsten Barkeeperinnen gesucht wurden, sah ich meine Chance gekommen.»

Der «Playboy» ist für Lüthy ein Magazin, das nur die schönsten Frauen zeigt. Ihr gefällt auch die Umsetzung: weiblich, ästhetisch, erotisch – «halt so, wie Frauen eben sind». Sie sagt auch: «Jede Frau sollte den eigenen Körper so lieben, wie er ist. Dann kommt die Liebe auch zurück.» Für das Cover hat sie viele positive Rückmeldungen erhalten. Auch von ihrem Freund. (fem)

17:06 Uhr

Vermisst: Wer hat Cookie gesehen?

Im Bereich der Kreuzbleiche stösst man dieser Tage auf ein Flugblatt. Ein Exemplar davon hängt beispielsweise bei der Bushaltestelle Stahl KV-Schule, bei welcher man in den Bus steigt, der stadteinwärts fährt. Ein weiteres befindet sich nur wenige Meter entfernt am Weg, der zwischen der Berufsschule und der Militärkantine verläuft. Auch wenn das Flugblatt an Wild-West-Zeiten erinnert, soll es nicht dabei helfen, einen Ganoven zu fassen, sondern einen Vogel namens Cookie zu finden.

Eines der Flugblätter befindet sich am Weg, der zwischen der Beruffschule und der Militärkantine verläuft.

Eines der Flugblätter befindet sich am Weg, der zwischen der Beruffschule und der Militärkantine verläuft.

Bild: Arcangelo Balsamo (17. Januar 2023)

Der kleine Papagei ist bereits am ersten Weihnachtstag ausgebüxt und wird seither vermisst. In seine australische Heimat oder Richtung Süden ist er mit Sicherheit nicht geflogen. Allzu weit kann er nicht gekommen sein. Wie sein Besitzer Dani Calan am Telefon erklärt, können Gebirgsloris wie Cookie nämlich keine weiten Distanzen im Flug zurücklegen und müssen sich immer wieder ausruhen.

Bei den derzeit herrschenden Temperaturen wird Cookie wohl nicht allzu lange überleben respektive überlebt haben. Allerdings könnte jemand den Vogel gefunden und ihn zu sich genommen haben. Der kleine Papagei ist handzahm und reagiert auf seinen Namen. Auf dem Flugblatt ist ausserdem vermerkt, dass der Vogel mit dem bunten Federkleid einen weissen «Fussring» trägt. Auch wird darauf aufmerksam gemacht, dass er spezielle Lori-Nahrung benötigt. Und zu guter Letzt heisst es, dass es einen Finderlohn von 100 Franken gibt, falls man Cookie findet. (arc)

Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Cookie machen kann, kann sich telefonisch bei Dani Calan unter 079 533 00 10 oder 071 244 26 16 melden.

16:34 Uhr

St.Galler Autor Christoph Keller hält Vortrag am WEF in Davos

Seit über zwei Jahren schreibt der St.Galler Autor Christoph Keller im «Tagblatt» offene Briefe an Schweizer Persönlichkeiten. Darin macht er sie auf Missstände und Ungerechtigkeiten aufmerksam, mit denen Menschen mit Behinderungen tagtäglich kämpfen. Keller, der an einer unheilbaren degenerativen Muskelerkrankung leidet, ist auf den Rollstuhl angewiesen.

Christoph Kellers offener Brief in dieser Zeitung trug ihm eine Einladung ans WEF in Davos ein.

Christoph Kellers offener Brief in dieser Zeitung trug ihm eine Einladung ans WEF in Davos ein.

Bild: Benjamin Manser

Einer der offenen Briefe ging an Klaus Schwab, den Gründer und Vorsitzenden des Weltwirtschaftsforums (WEF). Der Brief trug Keller eine Einladung nach Davos ein, die nun eingelöst wird. Am Freitag, 20. Januar, hält der Autor im Rahmen des Open Forum um 11.30 Uhr einen Vortrag unter dem Titel «Im Brandfall Treppen benutzen». Er spricht darüber, dass Menschen mit Behinderungen durch die Klimakrise mit am stärksten betroffen sind, aber bei Massnahmen und Notfallplänen oft nicht berücksichtig werden.

Der Anlass, der von Urs Gredig von SRF moderiert wird, wird auf Deutsch und Englisch per Livestream auf der Website des WEF übertragen und kann später nachgeschaut werden. Mit Christoph Keller diskutieren Hessa Bint Eisa Buhumaid (Ministerin für Gemeinschaftsentwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate) und Fawn Sharp (Präsidentin des National Congress of American Indians).

Das Open Forum ist ein Veranstaltungsformat, an welchem ein breiteres Publikum an Diskussionen zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teilhaben kann. (pd/gen)

«Den Job des Alibi-Behinderten strebe ich nicht an»: Der St.Galler Autor Christoph Keller wurde wegen seines Blogs ans Weltwirtschaftsforum in Davos eingeladen

Christina Genova


Offener Brief

Ich lade Sie zu unserem Jahrestreffen in Davos ein» WEF-Gründer Klaus Schwab lädt den Autor Christoph Keller nach Davos ein

Christoph Keller

15:38 Uhr

«Schweizer Jugend forscht»: St.Galler steht im Halbfinal

In Bern treten am Samstag, 21. Januar, die besten Jungforschenden der Deutschschweiz zum Halbfinal des Wettbewerbs «Schweizer Jugend forscht» an, der dieses Jahr zum 57. Mal ausgetragen wird. Mit Levin Ceglie reist auch ein Schüler der Kantonsschule am Burggraben in die Bundesstadt.

Die Jungforschenden, die sich für den Final qualifizieren, erhalten ein Coaching von einem Experten oder einer Expertin und können so ihr Projekt weiterentwickeln.

Die Jungforschenden, die sich für den Final qualifizieren, erhalten ein Coaching von einem Experten oder einer Expertin und können so ihr Projekt weiterentwickeln.

Bild: PD

Die Halbfinalistinnen und -finalisten wurden aus über 300 Bewerberinnen und Bewerbern ausgesucht. In Bern erhalten sie die Möglichkeit, ihr Projekt vor Fachpersonen zu präsentieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen 16 und 23 Jahre alt und haben allesamt ein eigenes innovatives Projekt entwickelt.

Das Projekt von Ceglie trägt den klangvollen Namen «Exploring the fundamentals of Reinforcement Learning through Q-Learning methods». Es handelt sich um seine Maturaarbeit. Der St.Galler tritt im Fachbereich Mathematik/Informatik an. Die Jugendlichen, die sich für den Final qualifizieren, haben die Gelegenheit, von einem persönlich zugewiesenen Experten oder einer Expertin aus ihrem Fachbereich gecoacht zu werden und ihr Projekt mit dieser Hilfe weiterzuentwickeln.

Übrigens: Sollte sich Levin Ceglie am Samstag für den Final qualifizieren, erwartet ihn im April sozusagen ein Heimspiel. Der Anlass findet nämlich vom 20. bis am 22. April in St.Gallen im HSG-Square statt. (pd/arc)

12:55 Uhr

«Zur Sache»: Präsidentin des Pflegeverbands trifft auf Gesundheitschef

In der TV-Sendung «Zur Sache» des Ostschweizer Fernsehens wird heute Abend über die Umsetzung der Pflegeinitiative diskutiert. Diese wurde im November 2021 Jahr klar angenommen. Für Cornelia Hartmann, Präsidentin der Sektion St.Gallen-Thurgau-Appenzell des Pflegeverbands SBK  und die St.Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi ist bisher zu wenig passiert. Sie übten im September gegenüber dem «Tagblatt» deutliche Kritik am Kanton St.Gallen. Dieser verteidigte sich und kündigt erste Massnahmen für das Jahr 2025 an.

Diskutieren heute in der TV-Sendung «Zur Sache»: Cornelia Hartmann und Bruno Damann.    Bilder: PD/Arthur Gamsa

In der heutigen Sendung kann Hartmann ihre Kritik direkt gegenüber dem St.Galler Gesundheitschef Bruno Damann äussern. Die beiden werden als Studiogäste erwartet. Moderator ist Dumeni Casaulta, Chefredaktor von TVO. Erstausstrahlung des Gesprächs ist heute Mittwoch, 18.25 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Das Gespräch ist ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO zu finden. (pd/arc)

«Der von der SP geforderte Sonderkredit wird der Pflege nicht viel bringen»: Bruno Damann stellt sich im TVO-Talk der SBK-Präsidentin Cornelia Hartmann

«Kanton St.Gallen wartet immer, bis alles pfannenfertig ist»: Pflegeverband kritisiert zögerliche Umsetzung der Pflegeinitiative – und fordert Tempo bei Massnahmen

Luca Hochreutener

11:18 Uhr

Neu kann auch im Tröckneturm geheiratet werden

Das regionale Zivilstandsamt St.Gallen hat am Mittwoch eine Neuerung bekannt gegeben. Wie das Amt mitteilt, bietet es seit Anfang des Jahres mit dem Tröckneturm beim Burgweier ein zusätzliches Traulokal an.

Der Tröckneturm am Burgweier stammt aus der Blütezeit der sankgallischen Textilindustrie.

Der Tröckneturm am Burgweier stammt aus der Blütezeit der sankgallischen Textilindustrie.

Bild: PD

Die Zahl der Trauungen beim regionalen Zivilstandsamt St.Gallen hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. 418 Paare gaben sich 2022 das Ja-Wort. Im Vorjahr wurden 412 Trauungen vollzogen, 2020 waren es 381. Weil einige Paaren ihre Trauung wegen der Pandemie verschoben haben, werden die nachzuholenden Trauungen das Zivilstandsamt auch noch dieses Jahr beschäftigen, heisst es in der Mitteilung. Bereits viele Termine sind in diesem Jahr ausgebucht, ausserdem sei mit zusätzlichen Trauungen von gleichgeschlechtlichen Paaren zu rechnen.

Als Neuerung bietet das Zivilstandsamt seit Januar auch Trauungen im Tröckneturm beim Burgweier an – dies ergänzend zu den städtischen Traulokalen im Rathaus und im Bürgerratssaal des Stadthauses. Die Trauungen im Tröckneturm finden im Erdgeschoss des Gebäudes statt. Der Raum bietet Platz für rund 60 Personen und verfügt über ein Cheminée. Der Aufpreis für eine Trauung im markanten Bau aus der Blütezeit der sanktgallischen Textilindustrie beträgt 200 Franken. Die Gebühr kommt der Stiftung Tröckneturm zugute.

Gemäss Mitteilung steht der Raum Heiratswilligen mit oder ohne Wohnsitz in der Stadt St.Gallen offen. Die Reservation erfolgt direkt über das Zivilstandsamt. Mögliche Daten für Trauungen im Tröckneturm sind online aufgeschaltet. Weitere Informationen gibt’s ebenfalls im Internet. (sk/arc)

10:15 Uhr

Baustelle im Stadtzentrum: Fussgängerinnen und Fussgänger müssen die Strassenseite wechseln

Momentaufnahme. In der vergangenen Woche haben die Bauarbeiten an der sogenannten Schmatzinsel beim Marktplatz begonnen. Das am Gebäude angebrachte Gerüst blockiert das Trottoir, weshalb Fussgängerinnen und Fussgänger die Strassenseite wechseln müssen. Im Stadtmelder befürchtet eine Person, dass es zu gefährlichen Verkehrssituationen an der Stelle kommen wird. Gemäss ihrer Aussage sei der Umweg nämlich zehnmal länger als der direkte Weg. Deshalb werde kaum eine Fussgängerin oder Fussgänger die Strassenseite wechseln und stattdessen auf die Autospur ausweichen.

Momentaufnahme. In der vergangenen Woche haben die Bauarbeiten an der sogenannten Schmatzinsel beim Marktplatz begonnen. Das am Gebäude angebrachte Gerüst blockiert das Trottoir, weshalb Fussgängerinnen und Fussgänger die Strassenseite wechseln müssen. Im Stadtmelder befürchtet eine Person, dass es zu gefährlichen Verkehrssituationen an der Stelle kommen wird. Gemäss ihrer Aussage sei der Umweg nämlich zehnmal länger als der direkte Weg. Deshalb werde kaum eine Fussgängerin oder Fussgänger die Strassenseite wechseln und stattdessen auf die Autospur ausweichen.

Bild: Arcangelo Balsamo (14. Januar 2023)

In die Schmatzinsel zieht Wirgefühl ein: Gemeinsam arbeiten und zusammen wohnen in einem historischen Stadtgebäude

Diana Hagmann-Bula

09:18 Uhr

Heckenrodungen am Gübsensee: Das steckt dahinter

Am Gübsensee wurden vor kurzem sämtliche Hecken auf den Naturdämmen im Westen und im Norden gerodet. Aber weshalb? Das fragte kürzlich auch jemand im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Verwaltung. Die Gründe für die Rodungen sind rechtlicher Natur. Die Hecken entsprachen nicht mehr den aktuellen Stauanlagenvorschriften.

Am Gübsensee wurden in diesem Winter zahlreiche Hecken gerodet. Als Ersatz ist eine Blumenwiese geplant.

Am Gübsensee wurden in diesem Winter zahlreiche Hecken gerodet. Als Ersatz ist eine Blumenwiese geplant.

Bild: Arcangelo Balsamo (17. Januar 2023)

Die beiden Dämme unterliegen der Richtlinien über die Sicherheit der Stauanlagen. Diese schreibt vor, Böschungen und Kronen von Schüttdämmen grundsätzlich frei von jeglicher Vegetation wie Bäume, Büschen und Sträuchern zu halten. Der bisherige Bewuchs auf dem Nord- und dem Westdamm des Gübsensees wurde deshalb seitens Bundesamt für Energie (BFE) als nicht zulässig beurteilt, weshalb er weichen musste. Das geht aus einer im Vorfeld der Rodungen versandten Medienmitteilung der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) hervor. Die SAK ist zuständig für den Gübsensee.

So trist und kahl, wie sich die Dämme aktuell präsentieren, werden sie er aber nicht bleiben. Die SAK kündigt an, dass auf den Flächen extensive Blumenwiesen entstehen werden. Dies soll in Zusammenarbeit mit Stadtgrün erfolgen. Die Aussaat ist diesen Frühling vorgesehen. Die Blumenwiese wird gemäss Mitteilung zusätzlich mit Einzelgehölzen und Kleinstrukturen, wie Ast- oder Steinhaufen angereichert.

Auf dem Naturdamm im Norden (rechts im Bild) und jenem im Westen (oben im Bild)  standen im Sommer noch reichlich Hecken.

Auf dem Naturdamm im Norden (rechts im Bild) und jenem im Westen (oben im Bild)  standen im Sommer noch reichlich Hecken.

Bild: Tobias Garcia
(25. Juli 2022)

Andrea Munz von Stadtgrün liess sich im Vorfeld folgendermassen zitieren: «Natürlich hätten wir gerne einen Teil der Hecken belassen, die gesetzlichen Vorschriften des BFE lassen uns jedoch keinen Spielraum. Bei diesem gut besonnten Standort sind wir aber überzeugt, dass die Blumenwiese gedeihen und zum vielfältigen Lebensraum für die Natur wird.» (pd/arc)

08:03 Uhr

Chinesischer Künstler Ai Weiwei zu Gast am Square

Am Montag, 30. Januar, ist der weltbekannte chinesische Künstler Ai Weiwei zu Gast am Square der Universität St.Gallen. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Ai Weiweis Werke erregen internationale Aufmerksamkeit, weil er sich nicht scheut, offen Kritik an der chinesischen Politik zu üben.

Ai Weiweis Werke erregen internationale Aufmerksamkeit, weil er sich nicht scheut, offen Kritik an der chinesischen Politik zu üben.

Bild: PD

Ai Weiwei wird mit der HSG-Kunstmarkt-Expertin Laura Noll und Square-Intendant Philippe Narval über seine Werke und sein in Zeiten des Umbruchs sprechen. Ai Weiwei gilt als einer der wichtigsten Vertreter der chinesischen Gegenwartskunst. Als Bildhauer, Konzept- und Installationskünstler, Filmemacher, Dokumentarist, Buchautor und Menschenrechtler präsentiert er seine Werke auf der ganzen Welt. Unter anderem stellte er sie in Florenz, Wien, London, New York, São Paulo und Tokyo aus.

Ai Weiwei wurde 1957 in Peking geboren. Ausser in seiner Heimatstadt lebt er auch in Berlin, Cambridge und Lissabon. 2012 wurde er mit dem «Václav Havel Prize for Creative Dissent» der Human Rights Foundation ausgezeichnet, 2015 mit dem «Ambassador of Conscience Award» von Amnesty International. Den jüngsten Preis, den «Premium Imperiale» der Japan Art Association, erhielt Ai Weiwei 2022.

Seine Werke reflektieren gemäss Ankündigung aktuelle geopolitische und soziologische Fragestellungen. Konzeptionell verbindet er oft traditionelle Handwerkskunst mit den Wurzeln seiner chinesischen Kultur und bewegt sich fliessend zwischen verschiedenen Ausdrucksformen. Internationale Aufmerksamkeit erregen seine Werke, weil er sich nicht scheut, offen Kritik an der chinesischen Politik zu üben. So prangert Ai Weiwei Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende, die Verletzung von Menschenrechten und Umweltverschmutzung an. (pd/arc)

Der Anlass kann auf dem Youtube-Kanal der HSG mitverfolgt werden. Anmeldungen können online  vorgenommen werden.

17:42 Uhr

Katzen ausgewichen: Mit Auto Verkehrstafel umgefahren

Ein Personenwagen ist am Montagmorgen in eine Zonensignalisation geprallt. Wie die Stadtpolizei mitteilt, entstand mittlerer Sachschaden.

Die Autofahrerin wich zwei Katzen aus und prallte in der Folge in die Zonensignalisation an der rechten Strassenseite.

Die Autofahrerin wich zwei Katzen aus und prallte in der Folge in die Zonensignalisation an der rechten Strassenseite.

Bild: STAPO SG

Kurz nach 8 Uhr morgens ist am Montag eine Frau mit ihrem Auto von der Gerhaldenstrasse in die Schubertstrasse abgebogen, als zwei Katzen über die Strasse sprangen. Wie die Stadtpolizei schreibt, wich die 41-Jährige in der Folge mit ihrem Fahrzeug instinktiv aus und prallte deshalb in eine Zonensignalisation am rechten Strassenrand. Durch den Aufprall kam die Signalisation fast zu Boden liegen. Die Frau blieb unverletzt. (stapo/arc)

17:10 Uhr

Falsche Polizisten ergaunern 30’000 Franken

Eine 66-jährige Frau hat am Montag, zwischen 14.50 und 17 Uhr, einer unbekannten Täterschaft, die sich als Polizeiangehörige ausgaben, Bargeld im Wert von 30’000 Franken übergeben. Das geht aus einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen hervor.

Die Kantonspolizei St.Gallen stellt fest, dass es immer wieder zu Betrugsversuchen von falschen Polizistinnen und Polizisten kommt.

Die Kantonspolizei St.Gallen stellt fest, dass es immer wieder zu Betrugsversuchen von falschen Polizistinnen und Polizisten kommt.

Symbolbild: KAPO SG

Die Frau erhielt zuvor einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin. Diese gab der 66-Jährigen an, dass ihre Nichte einen schweren Strassenverkehrsunfall verursacht habe, weshalb eine Kaution bezahlt werden müsse. Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, wurde die Frau aufgefordert zu einem Gericht in der Stadt St.Gallen zu gehen. Die Frau folgte der Anweisung, begab sich zum besagten Ort und übergab das Bargeld dort einem unbekannten Mann. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Die Kantonspolizei macht darauf aufmerksam, dass es nach wie vor immer wieder zu Betrugsversuchen von falschen Polizistinnen und Polizisten kommt und diese oft gelingen. Die Kantonspolizei warnt vor solchen Anrufen und rät folgendes:

  • Die Polizei und andere Institutionen der Strafverfolgungsbehörden verlangen von Ihnen niemals Geld, Schmuck oder andere Gegenstände zur Aufbewahrung.
  • Ebenso verlangen die Strafverfolgungsbehörden von Ihnen niemals eine Kaution nach einem angeblichen Verkehrsunfall von Angehörigen.
  • Verdachtsfall melden Sie sich bei einer Polizeistation in Ihrer Nähe oder beim Notruf 117.
  • Machen Sie fremden Anrufenden gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld und Wertsachen.
  • Warnen Sie Bekannte und Verwandte. (kapo/arc)

Statt in Wattwil Tausende von Franken zu erbeuten, muss ein falscher Polizist selbst über 1000 Franken bezahlen

16:55 Uhr

Rorschach: Brand in Wohnung

An der Industriestrasse in Rorschach ist es am Sonntag, um 23 Uhr, zu einem Brand in einer Wohnung gekommen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, konnte die Feuerwehr das Feuer allerdings rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20’000 Franken. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Bewohnende bemerkten Rauch und alarmierten die kantonale Notrufzentrale.

Bewohnende bemerkten Rauch und alarmierten die kantonale Notrufzentrale.

Bild: KAPO SG

Wie aus der Mitteilung zu entnehmen ist, konnten Bewohnende Rauch aus dem Dachgeschoss feststellen, woraufhin sie umgehend die kantonale Notrufzentrale alarmierten. Daraufhin konnten sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude verlassen. Die zuständige Feuerwehr rückte mit zirka 30 Angehörigen aus, die den Brand rasch löschen und so verhindern konnten, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei versucht nun, die Brandursache zu ermitteln. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei und der Feuerwehr Rorschach stand auch die Rettung im Einsatz. (kapo/arc)

15:06 Uhr

Auf Zebrastreifen angefahren: Fussgängerin wird in Bruggen lebensgefährlich verletzt

Gegen 11 Uhr am Montagvormittag ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen. Dabei wurde die 91-jährige Fussgängerin lebensbedrohlich verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die 91-jährige Fussgängerin wurde auf einem Zebrastreifen auf der Fürstenlandstrasse angefahren.

Die 91-jährige Fussgängerin wurde auf einem Zebrastreifen auf der Fürstenlandstrasse angefahren.

Bild: Stapo

Ein 58-jähriger Autofahrer war stadtauswärts unterwegs. Er war durch das Bedienen des Bordcomputers kurzzeitig abgelenkt, als die Seniorin auf Höhe der Liegenschaft Fürstenlandstrasse 157 die Strasse auf dem Zebrastreifen überquerte. In der Folge kam es zum Zusammenprall, bei dem die Frau schwerst verletzt wurde.

Es ist bereits das vierte Mal innert weniger Tage, dass in der Region St.Gallen eine Person auf einem Fussgängerstreifen angefahren wurde. Am Freitag wurde auf der Tablatstrasse in der Stadt St.Gallen ein Fussgänger angefahren und dabei unbestimmt verletzt. Und auch am Freitag in der Vorwoche kollidierte ein Auto mit einer Fussgängerin, während diese die Langgasse in St.Gallen auf einem Fussgängerstreifen überquerte. In Gossau wurde hingegen am Mittwoch, 11. Januar, eine Frau auf dem Fussgängerstreifen angefahren, als sie die St.Gallerstrasse überqueren wollte.

Die Stadtpolizei nahm die ersten beiden Vorfälle in der Stadt St.Gallen zum Anlass, auf ihrem Instragam-Kanal auf die wichtigsten Regeln bei Fussgängerstreifen aufmerksam zu machen. Sie schrieb darin, dass zu Fuss gehende auf einem Zebrastreifen zwar Vortritt hätten, jedoch auch für sie Regeln gälten. Beispielsweise darf der Fussgängerstreifen nicht überraschend betreten werden, da Fahrzeuglenkende die Chance haben müssten, rechtzeitig anzuhalten.  (stapo/ghi/arc)

11:35 Uhr

Mörschwil: Nach Unfall auf der A1 auf dem Dach gelandet

Auf der Autobahn A1 hat sich am Montag, kurz nach 19.25 Uhr, bei Mörschwil ein Unfall mit einem Auto ereignet. Wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt, zog sich eine 35-jährige Frau dabei leichte Verletzungen zu. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.

Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.

Bild: KAPO SG

Die Frau war gemäss Mitteilung mit ihrem Auto von St.Gallen in Richtung St.Margrethen unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge überschlug sich das Auto und kam anschliessend auf dem Dach auf der Sperrfläche zum Stillstand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gemäss Mitteilung auf mehrere tausend Franken.

Personen, die Hinweise zum Unfallhergang oder allenfalls über ein weiteres, beteiligtes Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Thal, 058 229 80 00, in Verbindung zu setzen. (kapo/arc)

11:25 Uhr

Bestsellerautor Thomas Hürlimann liest aus «Der rote Diamant»

Bestsellerautor Thomas Hürlimann liest am Freitag, 20. Januar, um 19.30 Uhr in der neuen St. Galler Buchhandlung Lüthy aus seinem Roman «Der rote Diamant». Das Buch stand auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2022; es knüpft, wie schon frühere Romane des Zuger Schriftstellers, autobiografisch an seine Familiengeschichte an.

Mit seinem aktuellen Roman «Der rote Diamant» war der Zuger Autor Thomas Hürlimann auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2022.

Mit seinem aktuellen Roman «Der rote Diamant» war der Zuger Autor Thomas Hürlimann auf der Shortlist zum Schweizer Buchpreis 2022.

Bild: Matthias Jurt

«Pass dich an, dann überlebst du», bekommt der elfjährige Arthur Goldau zu hören, als ihn seine Mutter im Herbst 1963 im Klosterinternat hoch in den Schweizer Bergen abliefert. Hier, wo schon im September der Schnee fällt und einmal im Jahr die österreichische Exkaiserin Zita zu Besuch kommt, wird er zum «Zögling 230» und lernt, was schon Generationen vor ihm lernten. Doch das riesige Gemäuer, in dem die Zeit nicht zu vergehen, sondern ewig zu kreisen scheint, birgt ein Geheimnis: Ein immens wertvoller Diamant aus der Krone der Habsburger soll seit dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie im Jahr 1918 hier versteckt sein.

Während Arthur mit seinen Freunden der Spur des Diamanten folgt, die tief in die Katakomben des Klosters und der Geschichte reicht, bricht um ihn herum die alte Welt zusammen. Rose, das Dorfmädchen mit der Zahnlücke, führt Arthur in die Liebe ein, und durch die Flure weht Bob Dylans «The Times They Are a-Changin».

Die Lesung wird moderiert von Luzia Stettler. Tickets können unter
Tel. 071 221 06 90 oder per eMail [email protected] reserviert werden. (pd/bk.)

10:25 Uhr

Naturmuseum: Gegenwart und Zukunft der Stadtbäume

Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün, hält am Mittwochabend, 18. Januar, im Naturmuseum einen Vortrag über die Gegenwart und die Zukunft der Stadtbäume. Der Anlass beginnt um 19 Uhr.

Bäume in der Stadt sind mehr als lediglich Gestaltungselemente.

Bäume in der Stadt sind mehr als lediglich Gestaltungselemente.

Bild: Marlen Hämmerli

Wie aus der Ankündigung des Museums hervorgeht, sind Bäume in der Stadt nicht lediglich Gestaltungselemente. Tieren und anderen Pflanzen dienen sie als Lebensraum. Ausserdem spenden sie Schatten und helfen im Sommer die Stadt kühl zu halten. Kurzum: Sie sind entscheidende Elemente für eine hohe Lebensqualität.

Adrian Stolz zeigt im Rahmen seines einstündigen Vortrags die Menge und die räumlichen Unterschiede der Baumverteilung in der Stadt St.Gallen sowie den Alltag in der Sicherung und Pflege dieser Lebewesen auf. Ausserdem zeigt ein Blick in die Zukunft die Wichtigkeit, aber auch die Herausforderungen der Stadtbäume in den kommenden Jahrzehnten. (pd/arc)


Freizeit

Von Baum zu Baum: Das bietet der neue Rundgang durch die Stadt St.Gallen

Marlen Hämmerli

09:27 Uhr

«Die Entfremdeten»: Im Theatercontainer entstanden und am Donnerstag erstmals auf der Bühne

Am Donnerstag, 19. Januar, bringt das Theater St.Gallen in der Lokremise das Stück «Die Entfremdeten» von Alexander Stutz zur Uraufführung. Regie führt Olivier Keller.

Alexander Stutz arbeitet im November 2021 im Theatercontainer an seinem Stück.

Alexander Stutz arbeitet im November 2021 im Theatercontainer an seinem Stück.

Bild: PD

In den letzten Jahren erlebten unter der Leitung von Schauspieldirektor Jonas Knecht mehrere Stücke, die eigens für das Theater St.Gallen geschrieben wurden, ihre Uraufführung. Der neuste Beitrag in dieser Reihe zur Förderung der jungen Schweizer Dramatik ist «Die Entfremdeten» von Alexander Stutz. Er war in der Spielzeit 2021/22 im Rahmen des Projekts «Stück Labor» Hausautor am Theater.

Während dieser Zeit entstand sein Stück, das eine Handvoll suchender Menschen und deren Sehnsüchte, Ängste und Verfehlungen umkreist. Wie es in der Ankündigung heisst, treffen die Protagonistinnen und Protagonisten auf einem Parkplatz mit einem abgestellten Auto, einem 24-Stunden-Shop und einem Krankenhaus aufeinander. Sie nähern sich an, entfernen sich wieder und verlieren sich im ständig dichter werdenden Nebel.

Zu seinen Figuren inspirieren liess sich Stutz insbesondere durch Begebenheiten in der St.Galler Innenstadt. Im November 2021 verlegte er seinen Arbeitsplatz in den Theatercontainer, der für zwei Wochen vor der Bibliothek Hauptpost aufgestellt war. Darin schrieb und recherchierte er, er liess sich aber auch in Gespräche mit Passantinnen und Passanten verwickeln und beobachtete das Treiben um sich herum. Aus diesen Erlebnissen entstanden einzelne Charaktere wie Flurin, Die Fliegende oder Das Gehirn sowie die Parallelität des Stücks mit dem Titel «Die Entfremdeten». (pd/arc)

Weitere Spieldaten und Angaben zum Ticketing sind online zu finden.


Theater St.Gallen

Achtstundentage eines Autors: Alexander Stutz lässt sich im Container mitten in St.Gallen beim Schreiben zuschauen

Bettina Kugler

08:25 Uhr

Andwilerin feiert 40-Jähriges bei Coop

Ob Supermarkt, Wareneinkauf, Dekorations- oder Werbeabteilung: Die Andwilerin Caroline Buschor kennt die Bereiche aus eigener Erfahrung. Denn die 56-Jährige arbeitet nunmehr seit 40 Jahren für Coop.

Caroline Buschor aus Andwil arbeitet seit 1983 bei Coop.

Caroline Buschor aus Andwil arbeitet seit 1983 bei Coop.

Bild: PD/Donato Caspari

Begonnen hat sie 1983 als Verkäuferin im Coop Müllheim. Im Anschluss lebte sie dann allerdings ihre kreative Ader im Unternehmen aus. Zunächst in der Dekoration und später in der Plakatmalerei der früheren Verkaufsregion Winterthur. «Wir gestalteten sämtliche Plakate für die regionalen Läden – ohne Computer, sondern aufwendig von Hand. Jeder Buchstabe musste für den Druck einzeln gesetzt werden», blickt Buschor in der Medienmitteilung zurück. Mittlerweile ist sie seit 2009 Teil der Werbeabteilung Coop Ostschweiz-Ticino; erst als Leiterin, heute als Gestalterin.

Auch bei ihrem liebsten Hobby benötigt Buschor gestalterisches Geschick. «Beim Häkeln kann ich mich so richtig entspannen», lässt sich die Andwilerin im Communiqué zitieren. Mit Nadel und dickem Garn fertigt sie stabile Körbe in allen Farben und Grössen an, die sie an Weihnachtsmärkten verkauft.

Ausserdem hat Buschor eine Schwäche für Autos und Bären. Sie selber nennt es einen Tick. Sie sammle Teddys aller Art und hatte gemäss eigenen Angaben mal knapp 400 Stück. Heute seien es aber bedeutend weniger, sagt die Mutter einer 17-jährigen Tochter. (pd/arc)

16:45 Uhr

Wechsel beim Kompetenzzentrum für Menschen mit Hirnverletzung

Das Ostschweizer Kompetenzzentrum für Menschen mit einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung OVWB hat einen neuen Geschäftsführer und eine neue Präsidentin. Wie es in der Mitteilung heisst, bringt der neue Geschäftsführer Markus Fisch langjährige Berufs- und Führungserfahrung im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich mit. Alma Mähr, die neue Präsidentin, war bis im Sommer Geschäftsführerin der Stiftung Förderraum in St.Gallen. Das OVWB führt unter anderem in St.Gallen Angebote in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Tagesstruktur.

Der neue Geschäftsführer und die neue Präsidentin: Markus Fisch und Alma Mähr.

Der neue Geschäftsführer und die neue Präsidentin: Markus Fisch und Alma Mähr.

Bild: PD

Markus Fisch ist gebürtiger Bündner und lebt in Trin (GR). Unter anderem hat er während 13 Jahren im Spital Walenstadt und in der Spital Thurgau AG Erfahrungen im Spitalbereich gesammelt. In den letzten zehn Jahren war er als Geschäftsführer des Rhyboots, einer der grössten sozialen Institutionen in der Ostschweiz, und als Geschäftsführer und Vorsitzender der Klinikdirektion der Rehaklinik Seewis in Graubünden tätig. Zuletzt war er gemäss Mitteilung in der Geschäftsleitung der Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) tätig, wo er die Alters- und Pflegeheime Oberengadin, die Spitex Oberengadin, die Beratungsstelle für Alter & Gesundheit, sowie die Grossküche der SGO leitete.

Einen Wechsel vermeldet die Organisation auch im Präsidium. Hanspeter Jahn trat nach langjähriger Vorstandstätigkeit, davon sechs Jahre als Präsident, per Dezember aus dem Vorstand zurück. Seine Nachfolgerin wird Alma Mähr, die seit 13 Jahren Vorstandsmitglied des OVWB ist. Die 64-Jährige war bis zur ihrer Pensionierung im Sommer Geschäftsführerin der Stiftung Förderraum. Wie es in der Mitteilung heisst, kennt sie entsprechend das Sozialwesen und dessen Themenschwerpunkte bereits bestens und ist in der Region gut vernetzt. (pd/arc)

16:03 Uhr

Kim de l’Horizon eröffnet neue Veranstaltungsreihe in der Lokremise

Das Literaturhaus und das Theater St.Gallen lancieren unter dem Namen LꚙT eine neue Reihe mit Lesungen, Gesprächen und Spielszenen. Zum Start gastiert am Donnerstag, 26. Januar, 20 Uhr, Kim de l’Horizon in der Lokremise.

Kim de l’Horizon: die aktuelle Lichtgestalt der nationalen Literaturszene kommt nach St.Gallen.

Kim de l’Horizon: die aktuelle Lichtgestalt der nationalen Literaturszene kommt nach St.Gallen.

Bild: Maria Schmid
(10. Januar 2023)

Die Lichtgestalt der Schweizer Literaturszene liest aus «Blutbuch», das Ende des letzten Jahres sowohl mit dem Deutschen wie mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. Im Anschluss an die Lesung setzen Mitglieder des Schauspielensembles des Theaters St.Gallen Ausschnitte aus Kim de l’Horizons Stück «Hänsel & Greta & The Big Bad Witch» in Szene. Moderiert wird der Abend von Anya Schutzbach, der Leiterin des Literaturhauses St.Gallen.

Wie es in der Ankündigung heisst, steht der Name der neuen Reihe für L wie Literatur und T wie Theater, verbunden durch das Zeichen für Verlinkung. Die Reihe verlinkt Literatur und Theater, sie lotet aus, ist Lotse. Entstanden ist sie vor dem Hintergrund der Entwicklung, dass sich die Grenzen der klassischen Disziplinen Belletristik, Lyrik und Dramatik immer mehr auflösen und zahlreiche Autorinnen und Autoren ihre Kreativität in allen Sparten ausleben und unter Beweis stellen. Die Veranstaltungen der LꚙT-Reihe finden jeweils in der Lokremise statt. Auf Kim de l’Horizon folgen Wolfram Lotz (4. März) und Emine Sevgi Özdamar (29. April). Der Ticketverkauf läuft über die Billettkasse des Theaters St.Gallen. (pd/arc)

Euphorie, Mitleid und Ärger im Schweizer Kulturjahr: Die Auf- und Absteiger 2022

Kulturredaktion CH Media


Kommentar

Die Schweiz hat einen neuen «Jemensch»- Literaturstar

Hansruedi Kugler

15:44 Uhr

Kulturmuseum: Ein letztes Mal Weihnachten

Die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt ist abgehängt, die Christbäume verschwinden langsam aber sicher aus den Stuben und in Kürze hat es sich aus im Kulturmuseum ausgeweihnachtet. Bevor die Ausstellung «Von Sommerwende zu Weihnachten» im Kulturmuseum, ehemals Historisches und Völkerkundemuseum, Ende des Monats abgebaut wird, lädt Archäologie-Kuratorin Rebecca Nobel am Mittwoch, 18. Januar, allerdings noch einmal zu einer Führung. Beginn ist um 18 Uhr.

  St. Gallen 25.11.2022 SG Rundgang durch die Ausstellung 'Weihnachten - Archäologie eines Festes' im Historischen und Völkerkundemuseum. © Benjamin Manser

St. Gallen 25.11.2022 SG Rundgang durch die Ausstellung ‘Weihnachten – Archäologie eines Festes’ im Historischen und Völkerkundemuseum. © Benjamin Manser

Bild: Benjamin Manser (25. November 2022)

Die Ausstellung beleuchtet die kulturgeschichtlichen Wurzeln und Vorläufer unseres Weihnachtsfestes und nimmt die Besucher und Besucherinnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Archäologische Zeugnisse belegen, dass die Zeit um die Wintersonnenwende bereits seit Jahrtausenden von grosser Bedeutung für die Menschen war. (pd/arc)


Neue Ausstellung

So nahm Weihnachten seinen Anfang: Spurensuche im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen

Marlen Hämmerli

14:50 Uhr

Stickerei à discrétion während der Mittagspause

Am Donnerstag, 19. Januar, findet eine 30-minütige Führung über Mittag im Textilmuseum statt. Ab 12 Uhr erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie eine Stickerei entsteht. Und zwar von ihrem Entwurf bis zur fertigen Ausführung auf der Maschine. Geleitet wird die Führung von der Stickerei-Expertin Christine Freydl-Kuster.

Maria Weber ist die einzige, welche die Handstickmaschine im Textilmuseum bedienen kann.

Maria Weber ist die einzige, welche die Handstickmaschine im Textilmuseum bedienen kann.

Bild: Hanspeter Schiess (4. Juli 2019)

Im Rahmen des Anlasses präsentiert Christine Freydl-Kuster Naturstudien, die sich in der Sammlung der Textbibliothek befinden. Die Expertin wird erläutern, wie die Entwurfszeichnungen in technische Zeichnungen umgesetzt wurden, die als Vorlage für die Fertigung der Stickereien auf der Stickmaschine dienten. Die Führung ist kostenlos, es gilt der Eintritt ins Museum. Über die Bühne geht der Anlass in der Bibliothek und im Handstickmaschinensaal, wo Maria Weber an der Maschine stickt. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Foyer des Textilmuseums.

Jeden dritten Donnerstag im Monat gewähren Mitarbeitende des Museums Einblick in ihre Arbeit. Christine Freydl-Kuster ist Mitarbeiterin im Bereich «Sammlung + Bibliothek» und für alle Fragen rund ums Thema Sticken zuständig. (pd/arc)

Im Textilmuseum steht eine Handstickmaschine, nur noch wenige können sie bedienen

Marlen Hämmerli

14:25 Uhr

Alphornklänge auf Drei Weieren

Momentaufnahme. Am Wochenende haben vier Alphornbläser auf Drei Weieren geübt. «Tagblatt»-Abonnent Klaus Stadler hat die Szene mit seiner Kamera festgehalten. Ob sich das Quartett bereits für das Nordoschweizer Schwingfest 2025 vorbereitet, ist nicht überliefert.

Momentaufnahme. Am Wochenende haben vier Alphornbläser auf Drei Weieren geübt. «Tagblatt»-Abonnent Klaus Stadler hat die Szene mit seiner Kamera festgehalten. Ob sich das Quartett bereits für das Nordoschweizer Schwingfest 2025 vorbereitet, ist nicht überliefert.

Leserbild: Klaus Stadler

11:45 Uhr

Podiumsdiskussion zu Kulturräumen für die freie Szene in der Stadt St.Gallen

Welche Räume für eine professionelle, freie Theater- und Tanzszene braucht es in der Stadt St.Gallen? Welche Räume gibt es (nicht) und wie können gemeinsame Visionen entstehen? Unter anderem diese Fragen bewegen die lokale Kulturpolitik und Kulturschaffenden seit geraumer Zeit.

Die Podiumsdiskussion findet im St.Galler Kulturraum Pool statt. Das Panorama Dance Theater nutzte ihn letztes Jahr als Probenraum.

Die Podiumsdiskussion findet im St.Galler Kulturraum Pool statt. Das Panorama Dance Theater nutzte ihn letztes Jahr als Probenraum.

Bild: Michel Canonica

An einer Podiumsdiskussion am Dienstag, 17. Januar, im St.Galler Kunstraum Pool diskutieren Jan Henric Bogen (Konzert und Theater St.Gallen), Ann Katrin Cooper (IG Kultur Ost), Peter Olibet (Stadtparlament), Martin Sailer (Kantonsparlament) und Rebecca C. Schnyder (Dramatikerin und Produzentin) unter dem Titel «Zwischen LOK und UM!BAU – (k)ein Haus für die freie Szene» über konkrete neue Möglichkeiten. Stadtpräsidentin Maria Pappa begrüsst mit einer Eröffnungsrede. Moderation: Richi Küttel.

Das Podium beginnt um 19 Uhr mit anschliessendem Apéro für weiteren Austausch. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Pool ist nicht barrierefrei, die Veranstaltung wird via Instagramkanal der IG Kultur Ost gestreamt. (pd/gen)

Hinweis

Dienstag, 17. Januar, 19 Uhr, Pool – Raum für Kultur, Dürrenmattstrasse 24, St.Gallen.

10:06 Uhr

Eine botanische Reise in die Abruzzen

Am Dienstag, 17. Januar, findet der erste Vortrag des Jahres des Botanischen Zirkels im Grünen Pavillon des Botanischen Gartens statt. Referent Walter Dyttrich nimmt die Besucherinnen und Besucher ab 19.30 Uhr mit auf eine botanische Reise in die Abruzzen.

In der Region ist unter anderem die Majella-Hundszunge beheimatet.

In der Region ist unter anderem die Majella-Hundszunge beheimatet.

Bild: PD

Die Abruzzen bilden den höchsten Gebirgszug des Apennin in Italien. Fast 30 Prozent der Fläche der Region Abruzzo sind Nationalparks und entsprechend dünn ist die Besiedlung. Dafür streifen Bär und Wolf durch das Gebiet – der Mensch hat sich in der Region mit den grossen Raubtieren arrangiert. Die Reise beginnt am Dienstagabend in den Buchenwäldern Pescasseroli, die an artenreiche Magerwiesen mit einer grossen Orchideenvielfalt angrenzen. In den tieferen Höhenlagen weisen sie auch mediterrane Arten auf. Auch trifft man auf viele Ruderalpflanzen und Ackerbegleiter. Abschluss der botanischen Reise bildet der Bergfrühling am Campo Imperatore am Gran Sasso. (pd/arc)

08:53 Uhr

Theater St.Gallen bietet Kurs für Jugendliche (13 bis 15 Jahre) an

Das Theater St.Gallen lädt Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren zum Theaterspielen ein. Unter Anleitung von Theaterpädagoge Mario Franchi können sie jeweils am Mittwochnachmittag Theaterluft schnuppern.

Der Kurs startet am 22. Februar.

Der Kurs startet am 22. Februar.

Symbolbild: PD

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlüpfen in Figuren, üben sich im Improvisieren und erwecken Geschichten zum Leben. Zum Abschluss gibt’s Mitte Mai eine Präsentation für Familienangehörige und Bekannte. Kursstart ist am Mittwoch, 22. Februar, 15 Uhr, in der Probebühne St.Gallen-Lachen. Anmeldungen (bis 29. Januar) an: [email protected], 071 242 05 25. (pd/wec)

15:46 Uhr

Am Samstag wurde in ein Einfamilienhaus in Rorschacherberg eingebrochen.

Am Samstag wurde in ein Einfamilienhaus in Rorschacherberg eingebrochen. 

Bild: Kapo

Einbruch in Rorschacherberg: Bargeld, Uhren und Schmuck gestohlen

Eine unbekannte Täterschaft ist am Samstag in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse in Rorschacherberg eingebrochen. Gemäss Polizeimitteilung verschaffte sie sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Zimmer. Mit Bargeld, Uhren und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken sei die Täterschaft in unbekannte Richtung geflohen. Der entstandene Sachschaden werde auf mehrere tausend Franken geschätzt. (stapo/mem)

11:40 Uhr

Im Vorjahr fand das Nordostschweizer Schwingfest in Balterswil statt.

Im Vorjahr fand das Nordostschweizer Schwingfest in Balterswil statt.

Bild: Ralph Ribi

St.Gallen ist Austragungsort für das Nordostschweizer Schwingfest 2025

Das Nordostschweizer Schwingfest 2025 wird in der Stadt St.Gallen stattfinden. Das hat die Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbands am Sonntag in Schänis entschieden- und zwar einstimmig, wie OK-Präsident Michael Götte sagt. St.Gallen sei zwar die einzige Kandidatur gewesen, man freue sich aber trotzdem, dass man den Zuschlag so klar erhalten habe.

Das Nordostschweizer Schwingest geht traditionell am letzten Sonntag im Juni über die Bühne. In St.Gallen kommt es an diesem 29. Juni 2025 zu einer Terminkollision. Denn an diesem Tag findet auch das Openair St.Gallen im Sittertobel statt. «Wir haben das mit der Stadt und der Stadtpolizei diskutiert und kamen zum Schluss, dass sich die beiden Anlässe gegenseitig nicht weh tun», erklärt Götte. Voraussichtlich werden die rund 160 Schwinger im Gründenmoos ins Sägemehl steigen. Man verfüge dort mit der Tribüne und dem nahe gelegenen Kybunpark bereits über eine gute Infrastruktur und Parkplätze, begründet Götte den Entscheid. (stm)

11:05 Uhr

Beim Unfall wurden mehrere Autos beschädigt und eine Person leicht verletzt.

Beim Unfall wurden mehrere Autos beschädigt und eine Person leicht verletzt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Zu stark beschleunigt und Unfall verursacht

Am Sonntagmorgen um 1 Uhr lenkte ein 26-jähriger Autofahrer seinen Wagen auf der Lämmlisbrunnenstrasse stadtauswärts. Nach einem kurzen Halt beschleunigte er sein Fahrzeug so stark, dass das Heck ausbrach und er die Kontrolle über den Wagen verlor. Anschliessend kollidierte er mit einem parkierten Personenwagen, wie die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Dieser Personenwagen wurde durch die Wucht in ein weiteres parkiertes Auto geschoben, welches ebenfalls beschädigt wurde.

Ein Fussgänger wurde durch ein verschobenes Fahrzeug touchiert und am Arm leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Personenwagen des Unfallverursachers wurde zwecks Auswertung sichergestellt. (stapo/stm)

Hier ereignete sich der Unfall.

Hier ereignete sich der Unfall.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

12:40 Uhr

An diesem Fussgängerstreifen ereignete sich der Unfall.

An diesem Fussgängerstreifen ereignete sich der Unfall.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Fussgänger auf Zebrastreifen angefahren

Am Freitagabend fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Tablatstrasse in Richtung Rehetobelstrasse. Gleichzeitig überquerte ein 68-jähriger Fussgänger Höhe Vogelherdstrasse den Fussgängerstreifen. Dabei erfasste der Autolenker mit seinem Fahrzeug den Fussgänger, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. Der 68-Jährige wurde zu Boden gestossen. Mit unbestimmten Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital St.Gallen gebracht. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte starker Regenfall. (stapo/stm)

09:17 Uhr

Die Polizei konnte den mutmasslichen Einbrecher verhaften.

Die Polizei konnte den mutmasslichen Einbrecher verhaften.

Symbolbild: Keystone

33-Jährigen nach Einbruchsversuch festgenommen

Am Samstag, kurz vor 2.45 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Täterschaft versucht, in ein Firmengebäude an der Waisenhausstrasse in St.Gallen einzubrechen. Dabei wurde sie überrascht und flüchtete. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Nahfahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen konnte diese einen 33-jährigen Mann antreffen, wie es in einer Mitteilung heisst. Er wird verdächtigt, den Einbruchsversuch mutmasslich begangen zu haben. Er wurde festgenommen. (kapo/stm)

16:43 Uhr

15-Jähriger wird an der Martinsbruggstrasse geschlagen und beraubt – Kantonspolizei nimmt zwei tatverdächtige Jugendliche fest

Kurz nach 18.35 Uhr ist am Mittwoch ein 15-jähriger Jugendlicher an der Martinsbruggstrasse ausgeraubt und geschlagen worden. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in der Mitteilung bekannt gibt, konnten die mutmasslichen Täter, ein 17-jähriger Somalier und ein 14-jähriger Nordmazedonier, festgenommen werden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen und zur Anzeige gebracht.

Die beiden Tatverdächtigen wurden festgenommen und zur Anzeige gebracht.

Bild: KAPO SG

Der 15-Jährige wurde von den zwei unbekannten Personen angesprochen und von ihnen aufgefordert, ihnen sein Portemonnaie zu übergeben. Dieser Aufforderung kam der Jugendliche nicht nach, woraufhin er von den beiden Tätern gestossen und geschlagen wurde. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, durchsuchten die Täter daraufhin die Tasche des 15-Jährigen und stahlen seine Kopfhörer. Anschliessend flohen die beiden Täter zu Fuss.

Wie aus der Mitteilung zu entnehmen ist, führten die Ermittlungen der Polizei schliesslich zum 17-jährigen Somalier und dem 14-jährigen Nordmazedonier. Die beiden wurden festgenommen. Gemäss Angaben der Polizei, werden die beiden bei der Jugendanwaltschaft des Kantons zur Anzeige gebracht. (kapo/arc)

15:24 Uhr

Matinée mit der Autorin Christine Picciolo-Schneider

Die Stadtbibliothek St.Gallen lädt am Montag, 16. Januar, zu einer Matinée mit Christine Picciolo-Schneider ein. Im Raum für Literatur in der Hauptpost stellt sie ab 10 Uhr ihren biografischen Roman «Stelldichein mit einer anderen Welt» vor. Der Eintritt ist frei. In ihrem Werk erzählt sie die Lebensgeschichte ihres 2012 verstorbenen Mannes Alex Schneider.

Christine Picciolo-Schneider hat während ihrer Recherchen unter anderem mit Wegbegleitern ihres Mannes gesprochen.

Christine Picciolo-Schneider hat während ihrer Recherchen unter anderem mit Wegbegleitern ihres Mannes gesprochen.

Bild: PD

Schneider ist gemäss Ankündigung vielen ehemaligen Kantischülerinnen und -schülern als beliebter und aussergewöhnlicher Physiklehrer in Erinnerung. Er war überzeugt, dass die Naturwissenschaften nicht alle Phänomene in unserer Welt erklären können. Für ihr Buch hat Picciolo-Schneider mit zahlreichen Weggefährten ihres Mannes gesprochen, Fotos gesichtet und eigene Erinnerungen zusammengetragen. Im Rahmen der Matinée wird die Autorin von ihren Recherchen berichten und Auszüge aus ihrem Buch vorlesen, untermalt wird die Lesung mit Fotos von Alex Schneider. (sk/arc)

Weitere Informationen gibt’s im Internet.

Spuk auf dem Rosenberg: St.Gallerin schreibt Buch über ihren Mann, der mit Geistern arbeitete

Melissa Müller

15:00 Uhr

Frankofones Musikfestival «Musique am Berg» in der Militärkantine

Das kleine, frankofone Musikfestival «Musique am Berg» findet dieses Wochenende bereits zum sechsten Mal statt. Nicht mehr wie zu Beginn auf der Schwägalp, sondern mittlerweile in der Stadt St.Gallen zu Füssen des Rosenbergs. Im schönen Saal der Militärkantine sind drei Konzerte zu erleben.

Am Samstag um 17 Uhr macht die Chansonnière Stéphanie Quastana zusammen mit Jonathan Delachaux (Klarinette und Saxofon) den Auftakt. Um 20.30 Uhr tritt Sébastien Wolfensberger alias Bastoun, ein Schweizer Sänger und Komponist, auf. In der Sonntagsmatinee spielt um 11.30 Uhr das junge französische und von Sir András Schiff geförderte Trio Sõra Klaviertrios von Maurice Ravel und Felix Mendelssohn. (pd/gen)

14:45 Uhr

Neues St.Galler Jugendorchester – Anmeldefrist bis 14. Januar

In einem Jugendsinfonieorchester mitspielen zu dürfen, ist der Traum vieler musikbegeisterter Jugendlicher. Diese Möglichkeit gibt es jetzt neu in St.Gallen. Derzeit wird das Jugendsinfonieorchester St.Gallen gegründet.

Zusammen sinfonisch musizieren begeistert: Bald wird das für junge Musizierende in St.Gallen möglich sein.

Zusammen sinfonisch musizieren begeistert: Bald wird das für junge Musizierende in St.Gallen möglich sein.

Symbolbild: Pius Amrein

Gesucht werden engagierte junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. Ein erstes Konzert ist bereits am 5. März geplant. «Ouvertüre: One day – one piece» heisst diese Startveranstaltung. An diesem Tag wird die berühmte «Finlandia» von Jean Sibelius einstudiert und vorgetragen. Das Konzert dirigiert Franz Obermair, der seit der Spielzeit 2021 den Chor am Theater St.Gallen leitet. Anmeldefrist für diese Auftaktveranstaltung ist bis Samstag, 14. Januar. Die Website des neuen Orchesters informiert. Anmeldungen sind per Post (Verein Jugendsinfonieorchester St.Gallen, Scheitlinstrasse 4, 9000 St.Gallen) oder via Mail [email protected] möglich (pd/map)

14:06 Uhr

Mini Farb und dini: Än Rägebogä, wo sich cha loh gseh

Momentaufnahme. Am heutigen, mehrheitlich grauen Freitag sorgt am Nachmittag ein Regenbogen für einen willkommenen Farbtupfer. So schnell, wie das Naturphänomen aufgetaucht war, verschwand es allerdings wieder.

Momentaufnahme. Am heutigen, mehrheitlich grauen Freitag sorgt am Nachmittag ein Regenbogen für einen willkommenen Farbtupfer. So schnell, wie das Naturphänomen aufgetaucht war, verschwand es allerdings wieder.

Bild: Arcangelo Balsamo (13. Januar 2023)

13:38 Uhr

Shopping-Arena: 30’000 Franken für guten Zweck gesammelt

Während der Adventszeit ist in der Shopping-Arena eine Spendenaktion zugunsten der Winterhilfe St.Gallen, der Stiftung Pestalozzi sowie der Stiftung Waldheim durchgeführt worden. Wie das Einkaufszentrum mitteilt, sind dabei 30’000 Franken zusammengekommen.

Von links: Marc Schäfer, Centerleiter Shopping-Arena; Andreas Hildebrand, Winterhilfe St.Gallen; Kaj Schnider, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi; Fabienne Diez, Marketingleiterin Shopping-Arena und Christian Petrollini, Stiftung Waldheim.

Von links: Marc Schäfer, Centerleiter Shopping-Arena; Andreas Hildebrand, Winterhilfe St.Gallen; Kaj Schnider, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi; Fabienne Diez, Marketingleiterin Shopping-Arena und Christian Petrollini, Stiftung Waldheim.

Bild: PD
(11. Januar, 2023)

Möglichkeit bei der Aktion mitzumachen und etwas zu spenden, hatten unter anderem die kleinen und grossen Fahrgäste des Polarexpress’, der während der Adventszeit durch das Einkaufszentrum fuhr. Für die Fahrt konnte ein Obolus in Form einer Spende entrichtet werden. Auch wurde den Kundinnen und Kunden während der Vorweihnachtszeit ein Einpackservice für Weihnachtsgeschenke angeboten – ebenfalls mit der Option, dafür eine freiwillige Spende zu tätigen. Aus den beiden Aktion kamen gemäss Mitteilung rund 27’000 Franken. Die Shopping-Arena rundete den Betrag auf 30’000 Franken auf und der Check wurde den Verantwortlichen der Institutionen am Mittwoch übergeben.

Fabienne Diez, Marketingleiterin und ab April Centerleiterin, zieht in der Mitteilung eine positive Bilanz und bezeichnet die Aktion als vollen Erfolg. Das Weihnachtszügli sei seit Jahren bei Familien beliebt. Da in den vergangenen Jahren coronabedingt darauf verzichtet werden musste, freue sie sich nun umso mehr, dass der Polarexpress wieder gefahren sei und grossen Anklang fand. Andreas Hildebrand, Präsident der Winterhilfe St.Gallen, zeigt sich im Schreiben begeistert über die Unterstützung der Shopping-Arena. Und auch Christian Petrollini von der Stiftung Waldheim und Kaj Schnider von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi äussern im Communiqué Dankesworte und Lob für die Spendenaktion. (pd/arc)

11:14 Uhr

Thal: Hoher Sachschaden und ein Leichtverletzter nach Auffahrunfall – Beteiligte in fahrunfähigem Zustand

Auf der Burietstrasse in Thal hat sich in der Nacht auf Freitag, um 2.45 Uhr, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 50-jähriger Autofahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Die beiden beteiligten Autofahrer wurden gemäss St.Galler Kantonspolizei als fahrunfähig eingestuft. Es entstand hoher Sachschaden.

An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.         Bilder: KAPO SG

Wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Burietstrasse in Richtung Thal. Nach bisherigen Erkenntnissen, bemerkte er dabei zu spät, dass der 50-Jährige Autofahrer vor ihm an einem Lichtsignal anhalten musste. In der Folge kam es zur Auffahrkollision. Der 50-jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu und entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, traf die Patrouille der Kantonspolizei kurze Zeit später auf einem Parkplatz in der Nähe auf den Mann. Es stellte sich heraus, dass die beiden Autofahrer in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren. Beide Männer wurde auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons eine Blut- und Urinprobe abgenommen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde den beiden Männern ausserdem die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich gemäss Kantonspolizei auf rund 25’000 Franken. (kapo/arc)

10:48 Uhr

Komitee «Baumschutz Ja» gegründet

Am 12. März entscheiden die städtischen Stimmberechtigten über die Ausdehnung des Baumschutzes auf alle Bauzonen St.Gallens. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, haben sich für diesen Urnengang nun Umweltverbände und Stadtparteien zu einem breit abgestützten Ja-Komitee zusammengeschlossen. Das Stadtparlament stimmte der Vorlage am 24. Mai des vergangenen Jahres mit 38 Ja- gegen 18 Nein-Stimmen klar zu. Der Entscheid wurde dann per Ratsreferendum der Volksabstimmung unterstellt.

Bäume sind nicht nur Lebensräume für Vögel, Insekten und Kleinsäuger, sondern auch eine Art Klimaanlage.

Bäume sind nicht nur Lebensräume für Vögel, Insekten und Kleinsäuger, sondern auch eine Art Klimaanlage.

Bild: PD

Dem neu gegründeten Komitee «Baumschutz Ja» gehören der Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS), die Birdlife-Sektion St.Gallen-Bodensee, der Klimastreik St.Gallen, der WWF St.Gallen, Pro Natura St.Gallen-Appenzell und der VCS St.Gallen-Appenzell an. Das Ja-Komitee unterstützen weiter die Stadtparteien von SP und Juso, Grünen und Jungen Grünen, Grünliberalen und Jungen Grünliberalen sowie die Politische Frauengruppe (PFG).

Das Komitee hält die vom Stadtrat vorgeschlagene und von einer klaren Mehrheit des Parlaments gutgeheissene Ausdehnung des Baumschutzes auf alle Bauzonen der Stadt für richtig und wichtig, schreibt es in der Mitteilung. St.Gallen solle trotz starker Bautätigkeit eine gut durchgrünte Stadt bleiben. Dies sei ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Wohn- und Lebensqualität angesichts der Klimakrise. Im Siedlungsgebiet sollen möglichst viele grosse Bäume erhalten bleiben, heisst es in der Mitteilung. Das ist wie in anderen Schweizer Städten auch auf Dauer aber nur mit Schutzvorschriften möglich, so die Befürworter der Vorlage.

Das Komitee listet im Schreiben mehrere Punkte auf, die für ein Ja am 12. März sprechen. Unter anderem heisst es, dass Bäume helfen, die Folgen der Klimakrise im Siedlungsgebiet abzufedern. Zudem beeinflussten sie das Stadtklima um sich herum positiv. Sie kühlen ihre Umgebung, geben Schatten, filtern Staub aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Bäume seien ausserdem eine Art Klimaanlage. Und sie sind Lebensräume für viele Insekten, Vögel und Kleinsäuger; sie helfen somit mit, die Biodiversität zu erhalten. Auch prägen und gestalten Bäume das Bild einer Stadt sehr stark mit fördern gemäss Mitteilung das Wohlbefinden der Bevölkerung. (pd/arc)

Neue Bäume, mehr Velos, Tempo 30: Mitte-links gibt in St.Gallen den Takt vor

Hickhack um mehr Velowege, Bäume als Politikum und unangenehme Fragen an den Stadtrat: So verlief die St.Galler Stadtparlamentssitzung

Sandro Büchler, Julia Nehmiz, Reto Voneschen und Daniel Wirth

10:09 Uhr

Das im Dezember angeblich besetzte Haus an der Wassergasse wurde verkauft

Die Meldung sorgte kurz nach Weihnachten für Aufsehen. Am 27. Dezember verkündete eine Organisation namens «Autonome Immobilienverwaltung», dass sie das «Haus zum Auto» an der Wassergasse besetzt habe. Damit wollte die Gruppe ein Zeichen gegen die Verdrängung von Freiräumen und bezahlbaren Wohnraum setzen. Als die Stadtpolizei am selben Tag das Haus inspizierte, fand sie jedoch niemanden vor. 

Im «Haus zum Auto» zog 1920 die erste Autogarage der Stadt ein.

Im «Haus zum Auto» zog 1920 die erste Autogarage der Stadt ein.

Bild: Sandro Buechler (27. Dezember 2022)

Aus den aktuellen Handänderungen der Stadt St.Gallen geht nun hervor, dass die Immobilie verkauft wurde; und zwar an die Global Immobilien GmbH mit Sitz in der Stadt St.Gallen. Die ehemalige Liegenschaftsbesitzerin, die Videre AG aus Mörschwil, zeigte sich Ende des Jahres irritiert von der angeblichen Hausbesetzung, wollte gegenüber dem «Tagblatt» allerdings keine Stellung nehmen. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein geschichtsträchtiges Haus. Es wurde 1906 erbaut und 1920 zog die erste Autogarage der Stadt ein.

Für die Stadtpolizei war der Fall bereits am 29. Dezember abgeschlossen, wie Mediensprecher Dionys Widmer gegenüber dem «Tagblatt» sagte. Damit die Polizei aktiv hätte werden können, hätte eine Anzeige vorliegen müssen. Davon wurde abgesehen, vermutlich weil die Verhandlungen zwischen der Videre AG und der Global Immobilien GmbH zu jenem Zeitpunkt schon weit fortgeschritten waren. (arc)


Dubiose Aktion

Rätselraten um angebliche Hausbesetzung an der Wassergasse in St.Gallen: Polizei findet niemanden in der Liegenschaft vor


Stadt St.Gallen

«Wir wollten Repressionen durch den Staat vermeiden»: Jetzt melden sich die Hausbesetzer von der Wassergasse zu Wort – und kündigen weitere Aktionen an

Eva Wenaweser und Sandro Büchler